Garten: Bunte Zeiten

Garten: Bunte Zeiten

Rudbeckie gelbPflanze der Woche:
Rauer Sonnenhut
Wenn die Holunderbeeren schwarz werden und sich damit der Frühherbst ankündigt, laufen die farbintensiven Korbblütler zur Hochform auf. Der Rauhe Sonnenhut (Rudbeckia hirta), in seiner Heimat Nordamerika viel schmeichelnder Schwarzäugige Susanne, Braunäugige Betty oder gloriosa daisy genannt, ist eine meist nur einjährig gezogene Zierpflanze und begehrte Schmetterlings- und Bienenweide. Unter gutem Winterschutz überdauert sie bisweilen, kann sich sogar aussäen.

Bauernregel:
Wie Sankt Ägidientag (1.9.),
so der ganze Monat mag.

Rasen hoch und feuchtScheren Sie das Grün
Noch wächst der Rasen prächtig, manchmal viel zu hoch. Mähen Sie mehr als handhoch stehenden Rasen in zwei Durchgängen, zuerst mit der höchsten Einstellung am Rasenmäher, dann nochmals mit tieferer Schnitthöhe. So erzielen Sie einen sauberen Schnitt, die Gräser werden nicht zerrupft oder gar entwurzelt. Außerdem schafft der Rasenmäher es viel leichter, dass wegen der Witterung immer sehr feuchte Gras in den Fangsack aufzunehmen.

JohannisbeertomateSehen Sie rot
Tomatenblüten, die sich jetzt erst öffnen, werden zwar noch Früchte ansetzen. Aber die Spätentwickler werden nicht mehr reif, dafür ist die verbleibende Saison zu kurz – ausgenommen sehr kleinfrüchtige Sorten wie Johannisbeertomaten. Wer frische Blüten ausbricht, hilft den verbliebenen Tomaten, denn die Pflanze kann alle Kräfte in deren Reifung stecken. Gilt ebenso für Kürbisse, Auberginen und Gurken.

Balkan_Anemone oder Reizendes WindroeschenTreiben Sie es bunt
Die ersten Zwiebelpflanzen kommen in den Boden: Anemonen, Blausterne, Zwergiris, Präriekerzen, AlpenveilchenHundszahnlilien, Madonnenlilien machen den Anfang. Deren Zwiebeln, Knollen und Rhizome haben kaum schützende Hüllen, also rasch in die Erde setzen. Liegt solche Pflanzware länger im Handel, trocknen sie schnell aus und wachsen dann nicht mehr an.

Gartenzitat
„Hüte dich vor dem Imposanten! Aus der Länge des Stiels kann man nicht auf die Schönheit der Blüte schließen.“
Peter Altenberg (1859 – 1919), österreichischer Schriftsteller

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