Garten: Phantastisch

Garten: Phantastisch

StrelitzieWas jetzt grad auffällt:
Strelitzie
Ist die echt? Die Frage stellen sich viele, wenn sie die phantastischen Blüten einer Strelitzie (Strelitzia reginae) sehen. Paradiesvogelblume, dieser Name sagt alles: farbintensive Blütenblätter spreizen sich wie die schillernden Federn eines Vogels aus dem schnabelartigen Hochblatt heraus. Die Hand greift unwillkürlich zur Blüte, um zu prüfen, ob die Blüte nicht doch aus Kunststoff ist. Und man tut gut daran. Strelitzien werden vom Handel gerne mal mit künstlichen Blüten aufgehübscht, damit sie sich besser verkaufen.

Wetterspruch:
Lässt der Februar Wasser fallen,
so lässt’s der März gefrieren.

AzaleeKnospig, blumig, immergrün
Ein bisserl heikel sind sie schon, die Azaleen. Wer sie aber gekonnt umsorgt, hat lange Freude an ihnen. Schon beim Kauf geht’s los, die kleinen Sträucher sollen noch knospig sein, aber schon deutlich Farbe zeigen. Direkte Sonne mögen Azaleen nicht, wohl aber ein sehr helles Fenster. Warm mögen sie es nicht, wohl aber erfrischende Kühle bei 10-18 °C. Nasse Füße, also zu viel Feuchtigkeit im Wurzelbereich vertragen sie nicht, aber sie dürfen auch nicht austrocknen. Gegossen wird mit kalkarmem Wasser. Als Wegwerfpflanzen sind Azaleen viel zu schade: Über den Sommer an einem halbschattigen Ort im Garten oder auf dem Balkon gestellt, blühen sie immer wieder neu.

ObstbaumschnittGartenprojekt der Woche: Obstbaumschnitt
Höchste Zeit, den Apfelbaum in Form zu bringen. Zu dicht stehende Äste müssen raus aus der Krone, steil aufragende Wasserreiser wollen entfernt und geschädigte Äste geschnitten werden. Wer im Winter kräftig schneidet, der fördert das Wachstum der Zweige. Wird allerdings eher zurückhaltend eingekürzt, fällt der Zuwachs bescheidener aus. Bewährt hat sich die alte Gärtnerregel, dass ein Baum dann gut geschnitten ist, wenn man seinen Hut durch die Krone werfen kann. Kräftiger Rückschnitt dient vor allem der Verjüngung, reduziert im aktuellen Jahr den Blütenansatz und die Ernte. Wer den Fruchtertrag steigern will, setzt besser auf einen Sommerschnitt.

Pfluecksalat im TopfGekauft, gepflückt, gegessen
Ob Supermarkt oder Gartencenter – jede Menge Kräuter im Topf! Von Basilikum bis Petersilie, von Kerbel bis Pflücksalat, alles für die Fensterbank. So jedenfalls meint man immer, doch diese Kräuter sind für den schnellen Verbrauch als für die langanhaltende Nutzung vorgesehen. Die Kräutertöpfe sind zu verstehen als getopfte Bundware, denn dicht an dicht im Gefäß vorgezogen halten sich die zarten Pflanzen viel länger als geschnitten und gebündelt. Eine Weiterkultur lohnt in den seltensten Fällen, dafür fehlt Licht, Wärme und Frischluft. Also nicht lange fackeln: abschneiden und genießen.

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