Fruchtgenuss

Fruchtgenuss

WollmispelnKannte ich bislang nur von italienischen Märkten, jetzt habe ich sie auch hier entdeckt: Nespoli oder Mispeln, auch als Wollmispel oder Loquat bezeichnet  (Nicht zu verwechseln mit den im Herbst reifenden Mispeln – Mespilus germanicus). Die etwa pflaumengroßen Früchte stammen von einem immergrünen, kleinen Baum namens Eriobotrya japonica, heimisch in China und seit Ende des 18. Jahrhunderts im Mittelmeerraum angebaut.

Erst wenn die Früchte braune Flecken bekommen, sind sie richtig reif, schmecken dann erfrischend süßsauer. Man isst sie roh oder gekocht, mit oder ohne die leicht wollige Schale, die sich gut abziehen lässt. Am feinsten schmecken sie behutsam gedämpft als eine Art Kompott. Im Inneren stecken dicke Kerne, die wie Mandeln gegessen und verwendet werden können. Gerieben dienen sie auch als Gewürz, geröstet als Kaffee-Ersatz.

1 Kommentar
  • Erika Lenz
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    Supi, wir kennen die von „La Palma“ –
    NISPERO – und haben aus den Kernen schon einige
    Exemplare großgezogen , bisher allerdings noch
    nix geerntet – aber Freude beim Verschenken
    geerntet. DANKE und bunte Grüße

    8. Mai 2014 um 12:30

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