Disteliges, 3. Teil

Mariendistel – da war doch noch was? Genau, die Legende erzählt, dass die weiße Blattfleckung von einigen Milchtropfen herrührt, die einst die heilige Maria auf der Flucht nach Ägypten verlor, als sie den kleinen Jesus stillte.

Bild von WikimediaImages auf Pixabay

Mir fallen jetzt noch viele weitere schöne Geschichten zu Disteln ein. Sind nicht Disteln – Gewöhnliche Eselsdisteln (Onopordum acanthium) – die Nationalblumen der Schotten? „Niemand greift mich ungestraft an“, so lautet das Motto des schottischen Distelordens – was zurückgeht auf die Geschichte. Als die Dänen nachts heimlich angreifen wollten, traten sie in die listig von den Schotten ausgelegten Disteln und verrieten sich durch ihre Schmerzensschreie.

Hihi, ich muss schmunzeln, der botanische Name Onopordum – eine Gattung ziemlich stattlicher Disteln – bedeutet frei übersetzt Eselsfurz. Die alten Griechen meinten doch tatsächlich, dass diese Pflanze Eseln arge Blähungen verursache. –> Fortsetzung folgt, morgen.

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