Apfelpektin aus der Kochkiste

Apfelpektin aus der Kochkiste

ApfelpektinÜber Nacht hat sich in der Schüssel eine klebrig-dickliche Flüssigkeit gesammelt. Pektin! Ganz natürlich, ohne irgendwelche weiteren Zutaten.

Apfelpektin TresterDie Apfelreste, den Trester, darf man keinesfalls auspressen. Sonst gelangen zu viele Trübstoffe ins Endprodukt. Die Flüssigkeit noch ein wenig weiter eindicken, durch langsames Köcheln, dann heiß abfüllen – und für die nächste Marmelade nutzen. Mal sehen, wie die gelingt.

Die Apfelreste habe ich übrigens noch mit Korn angesetzt, für einen Apfellikör.

3 Kommentare
  • Vielen Dank, liebe Karin, für den Bericht über deine Pektin-Herstellung. Ich habe auch einmal, allerdings aus Versehen welches aus Quitten gemacht. Wie willst du damit denn Marmelade machen? Kann man das einfach mitkochen wie bei normalem Gelierzucker? Ich bin gespannt, wie das funktioniert.

    Liebe Grüße,
    Mirjam

    15. August 2014 um 21:05
  • Oh ja, Quitten gelieren super. Ich wollte eigentlich Quittenlikör machen, indem ich meinen eingekochten Quittensaft mit Alkohol „verdünnt“ habe. Kurz nachdem ich den Alkohol dazugegeben hatte, ist ein Gelee daraus geworden. Wie ich später heraufand, wird Pektin industriell wohl genauso hergestellt, denn der Alkohol sorgt dafür, dass es polymerisiert und leicht abgetrennt werden kann. Immerhin habe ich aus meinem gescheiterten Quittenlikör was gelernt 😉

    Das mit dem Pektin aus grünen Äpfeln würde ich auch gerne mal ausporbieren. Äpfel gibt es heuer bei uns sehr viele. Danke für diese tolle Idee!

    16. August 2014 um 11:03

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