Wald mit allen Sinnen

Wald mit allen Sinnen

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In Gerolsbach (Landkreis Pfaffenhofen/Ilm) gibt es einen Wald der ganz besonderen Art. Besser gesagt, der Wald ist ganz „normal“ (was man so unter einem normalen Wald eben versteht) – nur wie man ihn erleben kann, ist außergewöhnlich. Erleben mit allen Sinnen kann man ihn, nicht bloß mit den Augen. Dafür hat Frauke Albuszies, frisch gebackene Kräuterpädagogin, Stationen zum Staunen und Forschen geschaffen. Vom Nasenkino über die Waldvogelgalerie und ein Waldxylophon bis zum Philosophenwäldchen, dazu noch vieles mehr lässt sich hier entdecken. Video anschauen! Dafür oben den Link oder das Foto anklicken.

„Leben heißt mehr Träume in der Seele zu haben, als die Realität zerstören kann.“ Das ist der Wahlspruch von Frauke Albuszies, die für ihre wundervolle Idee mit dem Erlebniswald einen Preis gewonnen hat. Und zwar den Bürgerpreis 2009 des deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, in der Kategorie „Alltagshelden“. Aber sie und ihr Projekt „Wald mit allen Sinnen“ hat mehr verdient, unser aller Beachtung und unsere Unterstützung!

Hingehen und mit allen Sinnen erleben! Wer Lust und Bedürfnis verspürt, bei diesem Projekt mitzuwirken, kann sich bei Frauke Albuszies melden, sie freut sich über alle Interessenten, die in ihrem neuen Team, das Anfang Dezember gebildet wird, mitarbeiten möchten.

Hier gibt es mehr Infos:

http://kuk-gerolsbach.de/naturwerkstatt.htm

Telefonnummer: 08445 – 92 86 44
Mail: frauke.albuszies@web.de

Bilder: Monika Engelmann

P.S. Ein ganz klein bisschen durfte ich das Projekt auch schon unterstützen – mit einem Eichelhäher (siehe Foto).

2 Kommentare
  • Frauke Albuszies
    Antworten

    Liebe Frau Greiner,
    vielen herzlichen Dank für den wunderbaren Artikel! A propos Eichelhäher : Ich bin ganz fasziniert von diesem Vogel.In der keltischen Mythologie besitzt der Eichelhäher die folgenden Eigenschaften: er hat die Gabe zukünftige Schwierigkeiten zu erkennen, Mut, Verstehen, wie man Macht weise ausübt, Warnung, Wächter des Waldes.
    Es gibt auch ein schönes Gedicht von Günter Eich:

    Die Häherfeder

    Ich bin, wo der Eichelhäher
    zwischen den Zweigen streicht,
    einem Geheimnis näher,
    das nicht ins Bewusstsein reicht.

    Es presst mir Herz und Lunge,
    nimmt jäh mir den Atem fort,
    es liegt mir auf der Zunge,
    doch gibt es dafür kein Wort.

    Ich weiß nicht, welches der Dinge
    oder ob es der Wind enthält.
    Das Rauschen der Vogelschwinge,
    begreift es den Sinn der Welt?

    Der Häher warf seine blaue
    Feder in den Sand.
    Sie liegt wie eine schlaue
    Antwort in meiner Hand.

    Herzliche Grüße
    von
    Frauke Albuszies

    9. November 2010 um 20:51
  • Joachim Bruns
    Antworten

    ich habe einen Eichelhäher in der Freiheit Gross gezogen was er immer noch ist in seiner Freiheit .-) Bäume, freunde und Jagdgefährte er ist super lieb und mag auch unseren Hund!Und egal wo er gerade rumfliegt wenn ich ihn rufe kommt er sofort angeflogen und gibt „Küsschen“:-)

    19. August 2013 um 16:23

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