Reich mir die Hand, die eisige

Reich mir die Hand, die eisige

Kalte Hände mit warmen Inhalt. Erfrischend und witzig, eiskalt und doch voller flammend, diese Idee von Henriette Dornberger.

Einfach herzustellen: Einen festen Gummihandschuh mit Wasser füllen und zubinden. Dann einfrieren oder jetzt – nachdem sibirische Temperaturen angesagt sind, hinausstellen. Über Nacht durchfrieren lassen, dann Handschuh abziehen.
Mit Hilfe eines schweren Kieselsteins lässt sich diese „Gummihand“ beim Einfrieren leicht in Form bringen, wie eine haltende Hand. Dorthinein kann man dann ein Körbchen mit Naturfundsachen, ein Töpfchen mit Blüten oder eine in Moos eingepackte Blumenzwiebel legen.
Oder den gefüllten Handschuh liegend zur ausgestreckten Grußhand frosten. Wer vorher noch einen Ast in den Handschuh steckt und alles wasserdicht abbindet, kann die gefrorene Hand wie zum Gruße hochgehalten in den Blumenkübel stecken. Und vielleicht eine getrocknete Blüte, ein kleines Kräuterkränzchen daran befestigen?

Ein blühendes Willkommen in den frostigen Tagen. Da werden einem nicht nur die Hände warm…

3 Kommentare
  • Unglaublich! Was für eine witzige Idee. Da huscht einem trotz bitterer Kälte ein Schmunzeln über das Gesicht!
    Und so einfach!
    Gerade das Richtige für die kommenden Tage! Dickes Lob!
    Herzliche Grüße
    Anne majorahn

    31. Januar 2012 um 9:48
  • beck renate
    Antworten

    Gefällt mir! Ich hab`s nachgemacht! Per Einmalhandschuh. Leider sind mir beim “ auspacken “ 3 Finger abgebrochen! ( Keine Sorge- nicht meine!). Also : eine super Idee , aber bitte mit mehr Gefühl als ich!
    Vor ein paar Jahren habe ich Ähnliches gemacht:
    Man nehme eine Plastikschüssel (Silikon), stellt eine kleinere dort hinein, befüllt den Zwischenraum mit Kleinzeug wie Zapfen, Nüssen, Beeren u.s.w. und füllt alles mit Wasser auf. Über Nacht ab in die Gefriertruhe. Am nächsten Tag in heißes Wasser tauchen, um es zu lösen. Bei Temperaturen wie heute hält es vor der Haustüre ewig!

    Niederbayerische Grüße
    Renate Beck

    3. Februar 2012 um 15:35

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