Mit Zapfen schreiben

zapfen-erleErlenzäpfchen – daraus lässt sich Tinte kochen! Mit der kann man dann ganz stilecht schöne Waldweihnachtskarten schreiben!

Erlenkätzchen mit wenig Wasser auskochen, dann abfiltern. Schon lässt sich mit der Flüssigkeit schreiben. Intensiver wird die Farbe der Erlentinte, wenn man einige Tropfen einer 10%igen Lösung von Eisen(III)chlorid hinzufügt. Mit 10%iger Kupfersulfat-Lösung bekommt man eine rotbraune Tinte. Damit die Schreibflüssigkeit besser fließt und auf dem Papier haftet, mischt man etwas Gummi arabicum dazu.

4 Gedanken zu “Mit Zapfen schreiben”

  1. Da muss ich gleich mal meine Vierzehnjährige fragen, ob sie das weiß (Erlen haben wir sogar vor der Haustür). Die experimentiert nämlich gerade ausgiebig mit pflanzlichen Tinten und Pigmenten. Wir mussten neulich einen Spaziergang sehr zügig beenden, um die Tintlinge noch rechtzeitig nach Hause zu transportieren.
    Auch sonst schauen wir hier gerne vorbei und holen uns Tipps und Wissen.
    Herzliche Adventsgrüße
    Malou

  2. Ist so eine Farbe relativ gut haltbar? Ich habe damals in der Schule gelernt, dass Tinte aus Galläpfeln gewonnen wurde, gibt es dazu auch ein Rezept, einfach auch in der Art auskochen? Das finde ich total spannend. (-; Es geht nichts über die Natur!

    • Haltbarkeit von Pflanzentinten ist recht unterschiedlich, meist sind sie aber nicht unbedingt lichtecht. Trotzdem macht es Spaß, auch ohne weitere chemische Zusätze solche „Tinten“ bzw. Pflanzenfarben aus Erlenzapfen, Ligusterbeeren, Holunderbeeren u.a. zu kochen. Erstaunliche Ergebnisse! Rezept für die dokumentenechte Eichengallustinte gibt es beispielsweise hier: Gallustinte

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