Garten: Sommerglück

Garten: Sommerglück

Purpur_SonnenhutPflanze der Woche:
Sonnenhut
Ein Extrakt daraus ist als Naturmedizin zur Stärkung des Immunsystems weithin bekannt. Die Echinacea, wie der Sonnenhut botanisch heißt, wissen dagegen noch nicht so viele Gärtner zu schätzen. Dabei ist der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea), den es in vielen Blütenfarben gibt, für Staudenbeete ein starkes Stück: Als Sonnenanbeter und Dauerblüher.

Bauernregel:
Lässt Laurentius (10.8.) nachts Sternschnuppen regnen,
wirst einem sonnigen Herbst begegnen.

LavendelLavendel fein machen
Nachdem der Lavendel jetzt abgeblüht ist, wird’s höchste Zeit für einen Rückschnitt. Alle Blütentriebe samt einem Stück Blattbereich zurücknehmen, damit der Halbstrauch wieder schön buschig nachtreibt. Das Schnittgut können Sie noch gut weiterverwerten: Grob zerkleinern, einen starken Tee daraus zubereiten und diesen abgekühlt gegen Blattläuse und andere saugende Schädlinge sprühen. Oder die Triebe trocknen, zu bündeln schnüren und fürs Räuchern oder fürs Kaminfeuer aufheben.

Giesskanne vor RegentonneAbends oder morgens gießen
Pflanzen sollen trocken in die Nacht gehen, so empfehlen alle versierten Gärtner und Fachleute. Denn auf feuchten Blättern können sich rasch Pilzkrankheiten ausbreiten, über frisch gewässerten Boden kriechen Schnecken allzu gerne. Wer morgens gießt, der versorgt seine Pflanzen für den Tag mit lebenswichtigem nass, ohne die Schnecken anzulocken. Trotzdem darf man auch wässern, wenn der Tag sich neigt, allerdings nicht zu spät. Nur sollte es eben weit vor der Dämmerung geschehen, damit das Wasser gut einsickert und die Pflanzen noch gut abtrocknen.

SauerkirscheKirschbäume leeren
Die letzten Süßkirschen sind geerntet, die Sauerkirschen auch – jetzt heißt es Vorsorge für nächstes Jahr treffen. Ernten Sie Ihre Kirschbäume unbedingt komplett ab, sammeln Sie herabgefallene Früchte sorgfältig auf. In diesen verbergen sich oft Maden der Kirschfruchtfliege – die unbeliebten „Würmer“. Sie lassen sich an Seidenfäden zum Boden herab und verpuppen sich in der Erde. Im nächsten Jahr befallen die daraus schlüpfenden Fliegen die Kirschen erneut. Eine Fliege kann bis zu 1,5 kg Früchte durch Eiablage unbrauchbar machen. Das konsequente Ab- und Aufsammeln der Früchte ist nicht nur bei kultivierten Kirschen, sondern ebenso bei wilden Kirschen wie Traubenkirschen, Vogelkirschen sowie bei Heckenkirschen und Schneebeeren wichtig!

Gartenzitat
„Jeder Mensch braucht etwas Boden unter den Füßen,
eine Hand voll Erde, um ein Pflänzchen wachsen zu lassen,
und einen Baum, an den er sich lehnen kann.“
Sabine Reber, schweizerische Journalistin und Schriftstellerin

2 Kommentare
  • Echt ein paar wunderschöne Impressionen, die ihr da eingefangen habt. Leider geht der Sommer ja auch langsam schon wieder zu Ende. Lasst uns alle die letzten heißen Tage noch genießen den nächsten Monat über.

    11. August 2014 um 13:34
  • Mit ein bißchen Glück soll der Sommer ja Ende der Woche doch noch mal wieder kommen.

    Liebe Grüße,
    Petra

    1. September 2014 um 14:18

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