Die Erste, ganz prima

Primula, der botanische Name der Primeln, leitet sich von lat. prima = die Erste ab. Dabei sind viele Primeln in freier Natur gar nicht mal so früh dran, wie es ihr Name verspricht. Heimische Schlüsselblumen blühen überwiegend erst ab April, frühestens mal ab Mitte/Ende März, wenn es der Frühling gut meint. Bei den Gärtnern gehören viele Primeln dagegen wirklich zu den ersten im Jahr, schon ab Anfang Januar zu haben. Kissenprimeln wie auch Primeln mit einem höheren Stängel bringen jetzt schon, wo draußen noch Winter herrscht, Frühlingsduft und -farbe in die Wohnung. Einfach prima!

Feiner Duft

Nicht nur Augen auf, unbedingt auch schnuppern beim Primelkauf! Es gibt nämlich welche, die ganz fein duften. Vor allem solche, die den heimischen Schlüsselblumen ähnlich sehen, also mehrere schlanke, gelbe Blüten wie einen Schlüsselbund auf hohem Stiel tragen. Bei der Züchtung war dann wohl die Hohe oder Wald-Schlüsselblume (Primula elatior) dabei, die auf feuchten Wiesen, in Auwäldern und an Waldrändern wächst. Sie steht wie die Echte, Wiesen- oder Apotheker-Schlüsselblume (Primula veris), die trockene Standorte bevorzugt, unter Naturschutz. Nicht immer ist die Pracht fürs Auge die einzig wahre – mir sind die duftenden Varianten sogar lieber, denn dann hat meine Nase auch noch was davon. Einfach prima, wenn man in ein Zimmer kommt, in der eine duftende Primel steht: Sie empfängt einen mit ihrem frühlingshaften Aroma.

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