Das Beste ist gerade gut genug

…für den Giersch! Obwohl, ist nicht sowieso der Giersch das Beste? Egal, ich bin so froh, dass in meinem Garten Giersch gedeiht. So habe ich immer frische Würze und knackiges Gemüse parat, ganz ohne Mühe. Kümmern muss ich mich nämlich überhaupt nicht um den Giersch. Kein mühseliges Unkrautjäten, kein Gießkannenschleppen, kein Bodenlockern, gar nichts! Trotzdem leckeres Grün in Hülle und Fülle. Also ab in die Küche damit. Heute mal in einer außergewöhnlichen Paarung mit Reis, nämlich Venus-Reis oder Venere Reis. Der gilt auch als Reis der Kaiser. Und der Giersch? Ist König der Wildkräuter…

Den feinen Reis in edlem Schwarz mit herrlichem Duft nach frisch gebackenem Brot und nussigem Geschmack hat sich der Giersch wirklich verdient! So wird aus wenigen Zutaten ein überaus elegantes Gericht für 2 Personen:

Schwarzer Reis mit Giersch

150 g Venere Reis mit 1 fein gewürfelten Zwiebel in 1-2 EL Olivenöl kurz anrösten, mit 300 ml Gierschbrühe (ein großes Büschel Gierschblätter, eine Handvoll Wiesenlabkraut und etwas Gundermann mit 500 ml Wasser und etwas Salz 20 Minuten köcheln, dann abseihen) – ersatzweise Gemüsebrühe verwenden – ablöschen und in rund 40-45 Minuten (siehe Packungsangaben) wie ein Risotto garen. Mit 4-5 EL Gierschpesto verfeinern. Dafür ein Bund junge, grob gehackte Gierschblätter mit ein paar Blättern Bärlauch, 100 g leicht angerösteten Sonnenblumenkernen, 100 g geriebenem Hartkäse, etwas Salz und abgeriebener Schale einer halben Zitrone sowie 100-150 ml Olivenöl mixen. Restliches Pesto zum schwarzen Giersch-Risotto reichen.

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