Wintergemüse mag’s kalt

Wintergemüse mag’s kalt

Die gute Idee für Garten und Balkon von Bayern 1: Rosenkohl und Kollegen mögen’s kalt! Wintergemüse liebt den Frost, also bleibt es draußen. Aber warum?

Nach den ersten leichten Frösten ist es Zeit, die Gemüsebeete zu räumen. Kraut, Rüben, die letzten Tomaten und Rettiche kommen dann in die Küche. Wenn Sie von Mangold und Sellerie die Wurzeln in der Erde lassen, dann treiben die im Frühling wieder aus und Sie haben dann gleich wieder frisches Gemüse.

Aber Rosenkohl und Grünkohl, die bleiben im eisigen Beet, die lieben Frost, denn Frost macht süß. In den Blättern wird bei sonnigem Wetter immer noch Zucker gebildet, wegen der niedrigen Temperaturen in der Nacht aber nicht mehr zu Stärke umgebaut. Es reichert sich Traubenzucker an, was Rosenkohl und Grünkohl so wohlschmeckend macht. Geerntet werden die Kohlsorten nur im aufgetauten Zustand, also am besten mittags. Wird der Kohl gefrostet geerntet, bekommt er leicht Faulstellen.

Wintersalate wie Chinakohl oder Endivien mögen es auch kalt, aber nicht zu nass, die packen Sie am besten Sie mit Laub ein oder decken sie mit einem Vlies ab.

Hinweis: Bei Verwendung der nachfolgenden „Social Media“-Buttons werden personenbezogenene Daten an die jeweilige Plattform übertragen
(weitere Infos s. Datenschutzerklärung).

Keine Kommentare vorhanden

Einen Kommentar schreiben

X