Viel Schwein zu Neujahr

Viel Schwein zu Neujahr

Gibt’s diesmal beim Küchen-Rendezvous „Partysemmel trifft Fingerfood“ in Odelzhausen: Glücksschweinchen! Wie man die macht? Ganz einfach…

Man nehme viele Schweinchen und walke sie platt. Im Ofen bei 280 °C backen, bis sie auf Handtellergröße zusammengeschrumpft sind. Nein, Quatsch – so ähnlich steht das bei Loriot über Wildschweinspießchen.

Rezept für etwa 20 Schweinchen:

300 g Weizenmehl
3 TL Backpulver
75 g Zucker
1 Prise Salz
150 g Speisequark (Magerstufe)
100 ml Milch
100 ml Speiseöl
(nach Wunsch noch etwas abgeriebene Zitronenschale und Vanille)
Alle Zutaten zu einem glatten Teig (Quark-Öl-Teig) verkneten. Etwa 5 mm dick ausrollen.
Für jedes Schweinchen braucht man drei runde Teigstücke:
Fürs Gesicht je einen Kreis mit 7-8 cm Durchmesser – mit einem Trinkglas ausstechen.
Fürs Schnäuzchen und für die Ohren je 2 Kreise mit 3-4 cm Durchmesser – mit Schnapsglas ausstechen, einen Kreis halbieren.
Großen Kreis mit verquirltem Eiweiß bestreichen.
Einen kleinen Klacks Marmelade, Nussnougatcreme oder Mohnmasse darauf geben und mit einem kleinen Kreis (Schnäuzchen) abdecken, diesen gut festdrücken.
Die beiden Kreishälften als Ohren aufkleben.
Mit einem Hölzchen noch zwei Nasenlöcher in das Schnäuzchen bohren.
Schweinchen auf Backpapier legen und dünn mit Eigelb, verquirlt mit etwas Milch, bepinseln.
Im Ofen bei 170 °C (Umluft) goldgelb backen – dauert etwa 10-15 Minuten.
Aus Puderzucker mit wenig Wasser eine  zähen Zuckerguss bereiten, in einen Spritzbeutel geben (ich nehme dafür einen kleinen Gefrierbeutel, davon schneide ich dann eine untere Ecke mit der Schere ab). Zwei Kleckse für die Augen aufspritzen, Rosinen aufkleben. Für die Pupillen nochmals kleine Zuckergusstupfen aufspritzen.

Viel Schwein!

9 Kommentare
  • Ist das eine nette Idee.
    Das probier ich mal mit meinem Brotteig aus und mach deftige Schweinderl…

    29. Dezember 2010 um 19:55
  • Gertraud
    Antworten

    Klasse! Schaun „sauguat“ aus und schmecken auch gewiß so…. oder „schweinelecker“ – kommt drauf an wer sie oder wo man sie genießt. – Wen wunderts, dass den Brotbäckerinnen immer gleich die Brotvariante in den Kopf schießt. – Ich hatte den gleichen Gedanken, ist doch klar.
    Zumindest „Schweinderl-Semmerl“ zum Fondue, statt Baguette.
    Einen guten Rutsch und viel Glück und Gesundheit fürs neue Jahr mit vielen guten Ideen!

    29. Dezember 2010 um 21:19
  • Alexia
    Antworten

    Fast zu schade um rein zu beißen…

    Für die herzhaften Schweinderln würde ich eine Bergkäse/Schinkenfüllung rein tun. Und für die Augen könnte man doch getrocknete Tomatenstückchen verwenden?

    Gschmackige Neujahrsgrüße zurück!

    30. Dezember 2010 um 9:14
  • die sehen ja zuuu niedlich aus, die kleinen Schweinchen. Und lecker!!!

    30. Dezember 2010 um 14:20
  • P.S.: Nach all dem süßen Weihnachtsbackwerk wäre die von Alexia erwähnte, herzhafte Variante bestimmt sehr lecker.

    30. Dezember 2010 um 14:21
  • Alexia
    Antworten

    Danke Renate: mir ist noch eine einfache Füllung eingefallen:

    feine Gorgonzolacreme (durch ein Sieb gestrichen und mit geschlagener Sahne, Salz und Pfeffer abgeschmeckt)
    Garniert mit knusprigen Kürbiskernaugen.

    Oder Bärlauch-käsecreme, oder Tomaten-Mozzarella-Basilikum… ach ja Ideen gäb es ohne Ende…

    Ich wünsche allen einen lustigen letzten Tag des Jahres 2010 und einen schönen Jahresanfang….

    30. Dezember 2010 um 15:15
  • Liebe Alexia,

    bin ganz bei dir mit den Ideen – man könnte ja auch auch nur den Rüssel mit einer Käsecreme aufkleben. Vielleicht können wir uns über die kulinarischen Erlebnisse mit den verschiednen Variationen hier noch weiter austauschen.

    30. Dezember 2010 um 19:28

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