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Unverkennbar: Er kommt!

Auch wenn es gerade nicht so aussieht, der Frühling kommt, ganz bestimmt. Nicht verzagen, wenn Schneeglöckchen gerade unter Schnee und Reif verschwinden, es gibt doch noch andere Frühlingssignale. Das sind etwa die Weiden, die ihre Zweige jetzt zunehmend intensiver färben, in Gelb oder auch mal Orange. Da tut sich was unter den Rinden!

Allmählich kommt der Frühlingssaftstrom der Gehölze in Fahrt. Wasser wird nach oben gepumpt, damit demnächst die Knospen schwellen und austreiben können. Dazu kurbeln Bäume und Sträucher ihren Stoffwechsel an und mobilisieren eingelagerte Speicherstoffe. Bei den Weiden merkt man dies, indem sie zunehmend Flavonoide in den lebendigen Gewebsschichten einlagern. Diese farbigen Stoffe dienen zum Schutz vor Stress durch krasse Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, wie sie im Spätwinter vermehrt auftreten, aber ebenso fangen sie etwas Sonnenlicht ein, was der Photosynthese schon etwas auf die Sprünge hilft, die unter den dünnen Schutzschichten im Bast und Kambium stattfindet.

Weiden zeigen eine überraschende Farbenvielfalt in ihren Rinden, die im ausklingenden Winter besonders zur Geltung kommt. Das Farbenspektrum reicht von weiß und grau über grünlich und oliv bis gelb und feurig orange wie rotbraun.

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