Salbe gegen Juckreiz bei Mückenstichen

Schneller geht es kaum, und wirkungsvoller auch nicht – dieser Balsam auf Basis von Butterschmalz oder Kokosfett ist im Handumdrehen zubereitet und hilft sofort, wenn Mücke, Wespe, Biene oder auch mal Brennnessel gestochen haben. Ins Fett wird Spitzwegerich (Plantago lanceolata) eingearbeitet.

Zuverlässig hilfreich

Berühmt als „Pflaster von der Wiese“ hilft dieser schon allein, wenn man ein Blatt gründlich zerdrückt oder reibt, bis Saft austritt, und auf die Stichstelle auflegt. Im Spitzwegerich stecken neben Gerbstoffen, die zusammenziehend und schmerzlindernd wirken, und Schleimstoffen, die angenehm kühlen und Juckreiz unterbinden, auch Iridoidglycoside, die eine Entzündung hemmen.

Zubereitung gelingt garantiert

100 g Butterschmalz oder Kokosfett schmelzen. Darauf achten, dass das Fett nur gerade flüssig und nicht zu heiß wird (Butterschmalz schmilzt bei 42 °C, Kokosfett 20-27 °C), da bei höherer Temperatur wertvolle Wirkstoffe vom Spitzwegerich verloren gehen. Spitzwegerich quer zu den Blattrippen fein schneiden, 3 EL davon ins flüssige Fett geben und gut umrühren. Mindestens zwei Stunden, besser über Nacht ziehen lassen. Falls das Fett wieder fest geworden ist, sachte erwärmen. Durch ein Sieb, das mit einem Stück Küchenpapier oder Mull ausgelegt ist, filtern, Reste gut ausdrücken. Spitzwegerich-Balsam in kleine Schraubgläser oder Salbentiegel abfüllen und beschriften. Bei Bedarf eine kleine Menge davon auf den betroffenen Stellen auftragen. Die Salbe ist ein Jahr haltbar (Lagerung dunkel, trocken und kühl).
Tipp: Wirkt besonders angenehm, wenn der Balsam im Kühlschrank aufbewahrt wird und dann eiskalt aufgetragen wird.

Spitzwegerich klein schneiden
Spitzwegerich ins flüssige Fett geben
Ausziehen lassen, mindestens 2 Stunden, besser über Nacht
Abfiltern
Reste gut ausdrücken
Salbe abfüllen, beschriften

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