Pflege für Corona-geschädigte Hände

Richtig wichtig: Hände mit Seife gründlich, ausgiebig und häufig waschen! Denn über die Hände verbreiten sich Keime sehr schnell, mit den Händen bringen wir auch Corona-Viren leicht ins Gesicht zu den Schleimhäuten. Ausführlich nachlesen kann man das z.B. beim BR im Beitrag „Corona: Darum sollten Sie 20-30 Sekunden lang die Hände waschen!„. Aber das viele Waschen hat auch unangenehme Folgen: der natürliche Fettfilm der Haut geht verloren, die Haut trocknet aus, die Hände werden rau und rissig. Deshalb ist eine gute Pflege angesagt.

Hand-Haut-Pflege

Öl und Fett allein hilft der Haut jetzt nicht. Im Gegenteil, dicke Fettfilme auf der Haut würden Viren und anderen Keimen sogar noch Vorschub leisten, denn Reste davon bleiben auf allem hängen, was wir anfassen. Fettige Beläge sind jedoch wenig hygienisch…
Pflanzenbuttern wie Kokosfett, Sheabutter oder Mangobutter können direkt zum Eincremen nach jedem Händewaschen verwendet werden. Sie ziehen besser ein als Öle und wirken besser rückfettend.

Kartoffeln!

Optimal für die Hände: regelmäßige Kuren mit Kartoffeln. Dafür ist nichts weiter nötig als rohe Kartoffeln oder das Kochwasser von Salzkartoffeln.
Rohe Kartoffel fein reiben, in ein Tuch oder feines Sieb geben, Saft ausdrücken – damit die Hände einreiben.
Kartoffelkochwasser abkühlen lassen und die Hände darin für 10 Minuten baden. Ersatzweise kann man auch die Schalen von Kartoffeln auskochen.

So einfach geht’s!

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