Mein winzig kleiner Beitrag

Mein winzig kleiner Beitrag

Kraut_SalatAlle reden über Klimawandel, ökologische Katastrophen, Zerstörung der Umwelt. Immerhin, man redet. Aber viel besser ist doch, etwas zu tun! Und wenn es nur eine winzige Kleinigkeit ist. Machen viele mit, addieren sich die Kleinigkeiten zu einer großen Aktion. Ich fange mal an, heute mit: Krautkopf statt Salatkopf. Kraut ist direkt nebenan auf dem Acker gewachsen, beim Bauern eingelagert, steckt voller Vitamine. Der Salatkopf stammt derzeit aus Spanien oder Belgien, ist im beheizten Glashaus gewachsen, musste über viele Kilometer transportiert werden, ist so wertvoll wie … grünes Papier.

Ich bin für Krautkopf statt Kopfsalat! Mein winzig kleiner Beitrag zum Klima- und Umweltschutz – heute. Demnächst mehr. Was ist Euer Beitrag?

Lesenswert: Die Salatlüge von Sebastian Herrmann, Süddeutsche Zeitung.

1 Kommentar
  • Renate Beck
    Antworten

    Ich war eine Teilnehmerin des Volksheilkundekurses.
    In genau diesem Kurs wurden auch meine bisherigen Erfahrungen bestätigt:
    Unsere Vorfahren nutzten schon immer das, was sie um ihre Haustüre herum vorfanden!
    Dies gilt für die Heilkräuter genauso wie für die Ernährung.
    Früher freute man sich auf das 1. Grün im Garten oder auf der Wiese, auf die Erdbeeren im Juni,die Plätzchen und Lebkuchen im Dezember. Im Winter bediente man sich seiner Vorräte. Kohl kam auf den Tisch. Und Heute???
    Ich persönlich freue mich noch immer auf die ersten Kirschen frisch vom Baum,den Himbeeren in meinem Garten, den ersten Spargel vom Abensberger Feld, auf die nicht ganz so schön (weil ungespritzt) aussehenden Äpfel der Gegend usw.
    Sobald der Schnee weg ist, werde ich meinen Mittagsteller wieder mit Vogelmiere bereichern. Ich esse am liebsten das, was gerade Saison hat und in meinem Umfeld wächst.
    In meinem Landkreis gibt es sogar eine bekannte Supermarktkette mit Erzeugnissen von umliegenden Betrieben!
    Sollten sich nicht auch noch unsere Kinder auf die ersten Erdbeeren, den ersten Lebkuchen zum wärmenden Getränk usw., freuen dürfen? Meine tun`s.

    Niederbayerische Grüße
    Renate Beck

    24. Januar 2013 um 15:55

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