Teils spitzen grüne Sprossen bei Fichten und Tannen schon heraus, aber für Maiwipferl ist es doch noch etwas früh. Säuerlich-würzige Nadeln hat aber schon die Lärche (Larix decidua), deren Austrieb schließlich deutlich davon kündet, dass der Frühling eingezogen ist.
Lärchennadeln schmecken jung am besten, wie denn auch sonst. Von jedem Baum ein bisschen anders, da muss man eben mal durchtesten. Direkt vom Ast schnabuliert ist sicher am besten, aber warum nicht Lärchennadeln auch in der Küche einsetzen?

Zusammen mit Spargel im Risotto beispielsweise. Oder als Lärchen Cheese Cake, Rezept gibt es HIER im Blog. Ganz jung müssen die Nadeln nicht mal geschnitten oder gehackt werden.

Schon wenige Tage später mag es aber sein, dass die Lärchennadeln sehr bissfest werden, dann besser fein hacken, mixen oder dünsten. Etwas ältere Nadeln aber kann man gut trocknen und für Tee verwenden.

Fast vergessen, Lärchennadeln schmecken wie so viele andere junge Baumblätter exzellent auf einem Butterbrot – im Foto ganz links in der oberen Reihe zu sehen.