Kiacherl, Küchle, Küchlein – ohne Holler

Kiacherl, Küchle, Küchlein – ohne Holler

Giersch KuechleDurch einen Ausbackteig lassen sich nicht nur Holunderblüten ziehen, da bieten sich noch weitere Wildkräuter an. Und die müssen nicht immer als süße Speise serviert werden – wie wäre es mal herzhaft?
Löwenzahnblüten schmecken in süßem Teig wie in salzigem, einmal mit Puderzucker bestäubt, die andere Variante mit einer pikanten Sauce zum Tunken.
Wiesenkerbel (Anthriscus silvestris), Wiesenkümmel (Carum carvi), Giersch (Aegopodium podagraria) – diese Doldenblütler drängen sich mit ihren schönen, würzigen Blütenschirmen förmlich auf, als Küchlein vernascht zu werden. Nicht zu verachten auch der Raue Kälberkropf (Chaerophyllum hirsutum). Später eignen sich ebenso Wilde Möhre (Daucus carota) – Rezept siehe auch HIER – oder Bibernellen (Pimpinella).

150 g Mehl
1/4 l Bier (helle oder dunkle, nicht zu herbe Sorte)
2 Eier
Salz

Mehl und Bier mit Mixer oder Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Eier trennen. Eigelbe unter den Bierteig rühren. Eiweiß mit einer guten Prise Salz steif schlagen und mit dem Schneebesen unter den Bierteig heben.

Blütendolden durch den Teig ziehen, kurz abtropfen lassen und im tiefen Fett ausbacken.

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