Kapuzinerkresse-Essig

Feurig orangerot, aromatisch duftend und mit pikanter Würze präsentiert sich ein Essig, der mit Kapuzinerkresse verfeinert wird. Der sieht nicht nur attraktiv aus und schmeckt hervorragend, sondern hat auch allerlei Kräfte.

So entsteht der Essig

Ein Gefäß, z.B. eine Flasche mit weitem Hals oder ein Einmachglas wird locker zu einem Drittel mit frischen Kapuzinerkresseblüten gefüllt. Dann gießt man mit einem milden Apfel- oder Weißweinessig auf. Nach Geschmack kann man noch etwas flüssigen Honig untermischen, so wird der Essig lieblicher. An einem dunklen, nicht zu warmen Ort braucht es ungefähr eine Woche, bis der Essig einen tieforange Färbung angenommen hat. Das Gefäß sollte man täglich mindestens einmal schütteln, damit die Blüten sich mit Essig voll saugen, sich die Stoffe auch wirklich gut herauslösen und keine Blütenteile in der Luft bleiben, wo sie schimmeln könnten. Dann siebt oder filtert man den Essig durch, füllt ihn in Flaschen und lagert ihn kühl und dunkel. Maximal ein Jahr sollte er aufbewahrt werden, dann aber gibt es auch wieder frische Blüten für einen neuen Ansatz.

Dafür ist der Essig gut

Mit diesem Essig lassen sich Salatdressings anrühren und Saucen verfeinern. Im Frühjahr und Herbst kann man eine immunstärkende Kur damit durchführen – täglich einen Esslöffel davon in einem Glas Wasser trinken. Das kurbelt den Stoffwechsel an, reinigt den Darm, fördert die Durchblutung, beugt Blasenentzündungen vor und schützt vor Erkältungen. Bei Halsweh kann man den Kapuzinerkresse-Essig zum Gurgeln verwenden, dafür einen Teelöffel in ein halbes Glas warmes Wasser rühren. Essigwickel oder Essigwaschungen helfen, Verspannungen von Muskeln zu lockern und Prellungen schneller abheilen zu lassen.

Obendrein sorgt der Essig für schöne Haare, wenn man ihn zum Spülen nach dem Waschen benutzt. Man mischt ihn halbe-halbe mit Wasser und lässt diese Mischung langsam durch die Haare rinnen.

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