Eichelkuchen

Eichelkuchen

Das hat der geneigte Leser – die gewogene Leserin längst bemerkt: Bei mir dreht sich diesen Herbst (fast) alles um Eicheln. Ich bin einfach begeistert von diesen wunderbaren Früchten. Und experimentiere in der Küche fleißig vor mich hin. Diesmal: Eichelkuchen. Hier kommt das Rezept:

100 g Schokolade
100 g Butter
3 EL Sahne
3 Eier
1 Prise Salz
100 g Zucker
100 g fein gemahlene Mandeln
100 g fein gemahlene Eicheln
4-5 Miniatur-Kastenkuchenformen oder 6 Gläser á 200 ml Inhalt
Puderzucker, Himbeeren

Schokolade mit der Butter und der Sahne schmelzen. Auf Handwärme abkühlen lassen.
Eier trennen, Eigelb mit der Hälfte des Zuckers unter die Schokomasse rühren. Eiweiß mit einer Prise Salz und dem restlichen Zucker zu Schnee schlagen und unterheben.
Mandel- und Eichelmehl mischen und unterziehen.
In die Formen oder ausgebutterten und mit Kakaopulver ausgestreuten Gläser füllen.
Bei 170 °C (Umluft) rund 30-35 Minuten backen.
Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben und mit Himbeeren garnieren.

Tipp: Eicheln heiß überbrühen, schälen und ein Stückchen probieren. Schmeckt es gut, wenig bitter, dann in der Nussmühle fein mahlen. Sonst muss man die Eicheln erst wiederholt mit heißem Wasser brühen, um die Gerbstoffe auszuspülen.

9 Kommentare
  • Das klingt wirklich hochinteressant. Mit Kräutern habe ich viel experimentiert, aber mit Eicheln habe ich bisher noch nichts gemacht. Ich weiß aber aus Erzählungen meiner Eltern, dass sie in Notzeiten Eichelkaffeee getrunken haben. Einen Versuch ist die Sache auf jeden Fall wert.

    24. Oktober 2011 um 8:15
  • Guten Morgen,

    wie lange kann man die gesammelten Eicheln eigentlich lagern? Dann könnte man nur je nach Bedarf schälen und verarbeiten und geniessen.

    Oder sollte man die gesammelten Eicheln nach 2 Tagen Trocknungszeit mit dem heißen Wasser überbrühen, schälen, trocknen und dann so lagern?

    24. Oktober 2011 um 11:26
  • Wie würdest du das geschmacklich einordnen? Ich habe zwar als Kind häufiger mal Eicheln gegessen aber ich kann mich nicht an den Geschmack erinnern. Waren die nicht ein wenig bitter?

    Werde ich mal ausprobieren wenn ich wieder in der Eichelreichen Heimat bin.

    24. Oktober 2011 um 12:10
  • Zumindest sieht der Kuchen oberköstlich aus!

    Eichelige Grüße
    Renate

    24. Oktober 2011 um 22:20
  • Oh, da bin ich ja erleichtert. Ich komme grad gar nicht so dazu die Eicheln zu schälen und zu rösten usw., habe aber einige gesammelt, so schöne große und bin ganz gespannt auf Eichelkaffee und Keksen oder Kuchen.

    Übrigens müssten die Eicheln auch gut passen zum Zucchinikuchen… den ich letzte Woche jedoch mit Hokkaidokürbis gemacht habe mit einem Hauch Ingwer: mmhh gut war der!

    25. Oktober 2011 um 8:49
  • Gudrun
    Antworten

    Ich habe den Eichelkuchen probiert. Geht wirklich ganz einfach und schmeckt wirklich köstlich und sehr saftig.
    Auch das Schälen der Eicheln war ganz leicht, ich hätte es mir schwieriger vorgestellt.

    31. Oktober 2011 um 10:51

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