Apfelabfall – gibt es nicht

Meine Apfelernte ist üppig, da gönne ich mir gerne mal einen frischen Apfelsaft. Einfach mit dem Entsafter zubereitet. Fein! So ein Saft!

Aber es bleibt viel Trester beim Entsaften übrig. Viel zu schade zum Kompostieren. da muss doch noch was draus zu machen sein? Ja, Apfelmehl!

Trester dünn auf Bleche streichen und bei 40-50 °C im Ofen oder Dörrgerät trocknen. Trocknung an der Luft ist nicht ratsam, es setzt sehr schnell Gärung ein und lockt Fruchtfliegen an. Während des Trocknen kann man die Apfelreste immer mal ein wenig zerkleinern, das beschleunigt den Vorgang. Vollständig durchgetrocknet den Trester in einem Mixer zerkleinern – fertig ist Apfelmehl.

Apfelmehl kann man auch kaufen… Es eignet sich perfekt als Bindemittel zum Kochen und Backen sowie als Alternative zu Süßstoffen. Lässt sich auf Müsli und Salat streuen, in Joghurt und Quark rühren, hält Kuchen und Brot schön saftig, ebenso Pfannkuchen, Fleischpflanzerl, Spätzle oder Semmelknödel. Ich nehme es gerne zum Panieren, gemischt mit Zwieback- oder Semmelbröseln.

Hier ein Rezept, mit dem gleich noch die restlichen Zucchini verputzt werden: Zucchini-Apfelkuchen!

3 Eier mit 250 g Zucker schaumig rühren. 150 ml Pflanzenöl untermischen. Löffelweise 150 g Vollkorn-Dinkelmehl, gemischt mit 1 Päckchen Backpulver, und 150 g Apfelmehl unterziehen. 400 g geraspelte Zucchini und 140 g gemahlene Nüsse sowie 1 TL Zimt unter den Teig mischen. In eine ausgefettete und mit Bröseln ausgestreute Springform füllen, glattstreichen. Bei 180 °C Umluft rund 60 Minuten backen.

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