Zweierlei? Beileibe nicht einerlei…

Eine Pflanze, derzeit häufig zu sehen – Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias). Und…

…noch eine Pflanze – auch nicht selten. Aber welche? Da gibt kaum ein Bestimmungsbuch Aufschluss.

Trotzdem, es ist ebenfalls eine Zypressen-Wolfsmilch, aber befallen vom Pilz Uromyces pisi, dem Erbsenrost. Dieser Pilz zwingt der Wolfsmilch seinen Willen auf. Die Pflanze wächst ganz anders und produziert auf den Blattunterseiten Duft und Nektar, um Insekten dorthin zu locken. Die sollen jetzt keinen Blütenstaub mitnehmen oder abladen, sondern die Pilzsporen!

Am Rande bemerkt: Diese Pflanze ist zwar überaus interessant, aber nicht genießbar – ihr giftiger Milchsaft kann Haut und Schleimhäute verätzen.

Ein Gedanke zu „Zweierlei? Beileibe nicht einerlei…“

  1. Ja, kann ich bestätigen. Der Milchsaft ätzt. Diese unangenehme Erfahrung machte ich vor ein paar Jahren selbst.
    Ich hatte einige Pflanzen ohne Handschuhe ausgerissen und hatte meine Wange unbewusst berührt. Meine Befürchtung war schon, meine Haut würde für immer so schrecklich gefleckt bleiben.
    Außerdem tat es auch weh!

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