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Was hat Rasenmähen mit Eis zu tun?

Bei der derzeitigen Wetterlage laufen nicht nur wir, sondern auch die Rasenmäher heiß.

Nicht nur im Garten werden Rasen, Wiesen und Grünland geschoren, auch die Landwirte sind überall mitten in der Mahd. Da braucht es dann ein Eis zum Abkühlen?

Schwarz-Weiß-Rot und Grün

Zum grünen Teppich passt ein Farbdreiklang, nämlich Schokolade, Vanille und Erdbeere – und diese Kombination von Eis zusammen gefroren nennt sich traditionell „Fürst-Pückler-Eis“. Und hier kommen Rasen und Eis jetzt zusammen: Der Großmeister der Gartenkunst, Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau (1785-1871), führte den englischen Landschaftsgarten mit ausgedehnten Rasenflächen in Deutschland ein, und nach ihm ist auch die besondere Eissorte benannt.

Luxuriöse Statussymbole

Als im 19. Jahrhundert der Aufstieg des Bürgertums dafür sorgte, dass breitere Bevölkerungsschichten höfische Sitten übernahmen, kam auch der Rasen in die Gärten. Extrem gepflegte Grünflächen waren einst ein unglaublicher Luxus, die nur in den Parkanlagen des Adels ihren Platz fanden. Doch wer es sich leisten konnte, bevorzugte bald grüne Rasenteppiche statt Gemüsebeete auch im Stadtgarten – und letztlich zogen Rasen, also kurz geschorene Grasflächen selbst in die Gärten auf dem Dorf ein. Je mehr Rasenflächen heute in Dörfern zu sehen sind, desto mehr ist das ein Zeichen der Verstädterung.

Wo Gartenbesitzer dann erschöpft von der aufwendigen Pflege in den Liegestuhl mitten im grünen Rasen sinken und ein Eis schlecken… Ich nehme es nicht so genau mit dem Rasen, bei mir darfs auch gerne bunt sein. Monotone Graswüsten mag ich nun mal gar nicht. Und schon überhaupt nicht solche mit Robotern. Übrigens: Selber schuld, wer bei solchen Wetterlagen wie jetzt seinen Rasen mäht – der trocknet nämlich sehr rasch aus und wird dann hässlich braun.

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