Tüten- und topfweise

KraeutertoepfeKräuter in Töpfen sind gerade um diese Jahreszeit sehr praktisch. Im Topf viel haltbarer als bundweise. Nicht zur Weiterkultur gedacht, sondern für den schnellen Verbrauch: Ratsch, abgeschnitten und aufgegessen. Und der Rest? Kunststofftüte, Kunststofftopf, Erde… alles Müll.

Was sich da an Abfall anhäuft! Folien und Töpfe aus Kunststoff können – je nach gemeindlicher Regelung – über die Gelbe Tonne oder über den Wertstoffhof entsorgt werden. Die Erde, das Substrat wandert häufig samt Topf in den Restmüll, ist ja so einfach. Besser, wenn das Substrat samt Pflanzenresten zum Kompost gelangt oder doch in die Biotonne, der Behälter dann entsprechend zum Kunststoffrecycling. Aber: Diese Erde enthält in aller Regel eine Menge Torf, und wo kommt der her? Jedenfalls immer aus dem Moor.

Da macht man sich sooooo viele Gedanken über Abfall, Müll, Recycling usw. Zu gut für die Tonne, das darf nicht nur für Lebensmittel gelten.

Ich kultiviere die Kräuter in den Töpfen weiter. Ratsch, abgeschnitten und aufgegessen, den Wurzelballen eingepflanzt und gepflegt, da kann ich bald wieder ernten. Töpfe werden gewaschen und zur Anzucht usw. verwendet. Nur die Kunststofftüten, die muss ich über die Gelbe Tonne entsorgen.

 

2 Gedanken zu „Tüten- und topfweise“

    • Schneller aufessen!
      Aus der Tüte nehmen, schön hell und warm stellen, sorgsam pflegen.
      Sonst komplett ernten und irgendwie verarbeiten, z.B. zu einem Pesto.

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