Springkraut-Pflanzerl

Springkraut-Pflanzerl

Noch steht es üppig da, das Indische Springkraut – und trägt reichlich Kapseln. Darin sind viele, viele Samen. Damit die sich nicht alle wieder verbreiten, ernte ich einen guten Teil und koche damit, z.B. Springkrautpflanzerl.

Hier das Rezept, reicht für etwa 10 Pflanzerl:

100 g Dinkelgrieß
100 g Amarant
50 g Haferflocken
1 Gelbe Rübe
½ Kohlrabi
1 rote Zwiebel
1-2 EL gemischte Wildkräuter der Saison
3-4 EL Samen vom Indischen Springkraut (Impatiens glandulifera) und/oder andere Wildkrautsamen (z.B. von Fuchsschwanz, Breitwegerich, Brennnessel, Gänsefuß, Melde)

Dinkelgrieß, Amarant und Haferflocken mischen und mit 200 ml Gemüsebrühe vermischen. 15 Minuten quellen lassen.
Gelbe Rübe, Kohlrabi und Zwiebel schälen, fein würfeln. In wenig Öl knapp garen.
Wildkräuter fein hacken, Samen verlesen.
Alles miteinander mischen. Falls die Masse zu flüssig ist, ein wenig Mehl hinzufügen.
Aus der Masse kleine Puffer formen und in Pflanzenöl knusprig braten.

Als Beilage gibt es Kartoffelpüree mit Birnen (Kartoffeln garen, durchpressen, mit etwas Butter, Milch, Salz, Oregano und weich gegarten Birnen samt dem Saft vermengen), dazu eventuell noch einen Sauerrahm-Dip (Sauerrahm mit etwas scharfem Senf und Zitronensaft verrühren, mit Salz und Kräutern würzen). Alles noch mit Springkrautsamen bestreuen.

7 Kommentare
  • Was wären denn „Wildkräuter der Saison“, liebe Karin???
    Und Amarant ist mir auch unbekannt. 🙁

    18. Oktober 2010 um 19:42
  • Hallo Frau Greiner,

    sieht ja total lecker aus!
    Würde ich, trotz der frühen Stunde, am liebsten gleich verputzen.

    Wäre es eine gute Idee die Springkrautsamen noch zu rösten?
    Würde das eventl. den nussigen Geschmack unterstreichen?

    Viele Grüße
    Monika

    19. Oktober 2010 um 7:25
  • Das liest sich gut!
    Das Springkraut ist ja eine echte Landplage, ganze Landstriche werden davon dominiert mittlerweile. Da könnte man eine ganze Menge Springkraut-Pflanzerl kochen.
    Liebe Grüße, Margit

    20. Oktober 2010 um 12:54
  • Ja, die Samen schmecken wirklich gut, nur bräuchte ich noch einen LENOR, der mir die in entsprechenden Mengen sammelt. Dauert halt doch seine Zeit. Vielleicht entdeckt man noch einen unschlagbaren wie bedeutenden Wirkstoff drin, dann würden die Samen mit Gold aufgewogen. Bestimmt würde das Springkraut dann nicht mehr langeso üppig wuchern…

    20. Oktober 2010 um 21:29
  • Das erinnert mich daran, wie ich letzte Jahr das ebenfalls aus diesem Blog stammende Springkraut-Popcorn-Rezept ausprobieren wollte und schon beim Sammeln der Zutaten entnervt aufgegeben habe. Am ehesten geht meiner Meinung nach immer noch das an-Ort-und-Stelle-aufessen von Springkraut-Samen. Dann besteht auch nicht die Gefahr, dass man zuviel davon erwischt (soll ja auch nicht so gesund sein, meine ich mal irgendwo gelesen zu haben). Schmecken tun sie ja schon gut…

    21. Oktober 2010 um 12:40
  • Danke, für den Ernte-Tipp, das hört sich eigentlich ganz einfach an. Vielleicht versuche ich es doch nochmal. 3-4 Esslöffel sammeln ist ja kein Problem, aber für das Popcorn wollte ich gerne ein paar Körnchen mehr. Zum „zuviel..“: Springkraut soll ja leicht giftig sein und wird angeblich auch als Brechmittel verwendet, habe ich gelesen. Leider stand bei diesem Hinweis nicht dabei, in welchen Mengen. Falls ich es unfreiwilligerweise herausfinden sollte, werde ich es hier melden.

    21. Oktober 2010 um 22:27

Einen Kommentar schreiben

X