Die Jagd ist eröffnet!

Die Jagd ist eröffnet!

???????????????????????????????????????????????????????????????Meteorologisch gesehen endet der Sommer mit dem 31. August. Ab 1. September ist Herbst, naja, und sommerlich verwöhnt hat uns dieser Sommer nun auch nicht gerade. Also begrüßen wir doch freudig den Herbst. Denn mit ihm beginnt schließlich die Jagdsaison. Halali!

Jagen gehe ich gerne. Mal eine schöne Abwechslung zum Sammeln. Nur – ich jage nicht mit der Flinte, sondern mit bloßen Händen. Eher Schnäppchen…

Impatiens glanduliferaNämlich Indisches Springkraut (Impatiens glandulifera) am Waldrand. Dessen Samen muss man jagen, einfach sammeln geht nicht. Denn sie springen sofort davon, sind ständig auf der Flucht. Erst einmal aus ihren Kapseln katapultiert, bekommt man sie nicht mehr zu fassen. Also heißt es mit List jagen. Wer Beute machen will, muss schlauer sein als diese.

Gelegenheiten zu Üben gibt es genügend. Springkraut wächst in hellen Scharen. Und es gibt keinerlei Jagdbeschränkungen. Jede Waffe, jeder Trick ist erlaubt. Und Übung macht bekanntlich den Meister, auch bei der Jagd. Ich gehe mit offenen Händen durch den Springkraut-Wald, packe große Blütenbüschel samt Früchten und pflücke alles herunter. Alles in eine großen Jagdtasche packen. Die Jagdtasche ist ein großer  Stoffbeutel, den ich wie ein Känguru vor dem Bauch gebunden trage. Zuhause wird alles geklopft, damit die Kapseln aufspringen, dann in ein grobes Sieb gegeben. Die Samen fallen durch.

Was tun mit der Beute? Na, was wohl. Essen. Voller Genuss…

2 Kommentare
  • Bianca
    Antworten

    Oh jetzt bin ich aber neugierig! Und grade an der besten Stelle hört der Beitrag auf. Wie wird das Wildbret denn so verzehrt?

    Danke für diesen tollen Blog!
    Bianca

    9. September 2014 um 7:00

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