Klettenlabkraut

Fein! Die Kräuter sprießen, manche klettern sogar schon. Und kleben wie die Kletten. Aber keine Angst, das so anmutig wirkende Kraut klebt zwar an Händen wie am Gaumen – aber nur, wenn man es lässt. Kletten- oder Kleblabkraut (Galium aparine) strotzt nur so von Vitamin C, gilt als Unterstützer für die Schilddrüse, reinigt die Lymphe, wirkt sanft wassertreibend. Und schmeckt: mild grün, angenehm gemüsig. Ab damit in den Smoothie, ins Kartoffelpüree, zum Risotto, in die Frühlingssuppe. Kleingemixt klebt gar nichts mehr, da schmeckt’s nur noch gut.

Man findet das Kletten-Labkraut an Hecken, Waldrändern, in Auwäldern und Gebüschen, auch an Gartenzäunen – und in so manchem Acker. Es gilt als eines der gefürchtetsten Unkräuter, als Nahrungskonkurrent zu Getreide, Raps und Hackfrüchten. Man bekämpft es mit allen Mitteln – aber das Kraut erweist sich als überaus robust und widerstandsfähig, tritt hartnäckig immer wieder auf. Bei mir darf es im Garten wachsen, es rankt sich am Komposthaufen hoch und begrünt ihn hübsch.

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