Regen, Regentröpfchen, fallen auf mein Köpfchen. Alle Blumen lieben das, Regen, Regentröpfchen. Oder braucht Ihr einen Regenschirm? Dann bitte schön:

Regenschirm –> Pestwurz (Petasites):
Wer einmal die Blätter der Pestwurz gesehen hat, dem ist spontan viel dazu eingefallen, was sich damit anfangen lässt. Die eignen sich für Hüte, als Einwickelmaterial, als Klopapierersatz und eben als Schirme, sowohl für Regen wie gegen Sonne.

Rhabarbarablüten –> Mädesüß (Filipendula):
Wilder Holler oder Wasserflieder mag einem ja noch eingehen, denn die Blütenstände vom Mädesüß ähneln wirklich denen vom Holunder bzw. Flieder. Naja, und wie in Barbaras Rhabarberbar niemals der Rhabarber rar wird, haben Mädesüßblüten eben auch viel von Rhabarberblüten.

Riecher –> Duft-Geranie (Pelargonium odoratissimum):
Die behaarten Blätter der Duft-Geranien haben zahllose Öldrüsen aus denen sie Geraniol und weitere ätherische Öle verströmen, weshalb man sie Riecher, Schmeckater oder Muskatstöckel nennt. Die stolzen Balkon-Geranien dagegen werden oft abschätzig als Stinker, Stinkige Liesen oder Terpentinblumen geschmäht.

Rotzglocke –> Stängelloser oder Glocken-Enzian (Gentiana clusii, G. acaulis):
Echt jetzt? Wie kann man nur einem so exklusiven Gewächs einen derart abfälligen Namen geben? Almglocken, Bodenglocken, Steinglocken, Wetterglocken okay, aber Rotzglocken? Vielleicht rührt es von den grünlichen Zeichnungen im Inneren der blauen Blütentüten, wodurch sich das Volk dazu verleiten ließ, diese als Nasenschnodder zu deuten…

Rattenpfeffer –> Tollkirsche (Atropa belladonna):
Man hat wohl dereinst mit dieser Pflanze versucht, Ratten zu ködern und zu vergiften.