Quecken

Elymus repens QueckeQuecken, oje! Sprießen zwischen Pflasterfugen, zwängen sich durch Beetumrandungen, quetschen sich zwischen die dornigsten Rosentriebe. Rückt man ihnen nicht augenblicklich zuleibe, schicken sie ihre weißen Wurzeln kreuz und quer durch den Untergrund, metertief und ellenlang. Hinterhältig und hundsgemein vermehrt sich das Un-Gras (auch Schnür, Graswurzel oder kurz Worzl genannt) auch noch umso mehr, je häufiger es gerupft wird – aus jedem noch so kleinen Wurzelabschnitt sprießt umgehend ein neuer Halm.

Bekämpfen lässt es sich nur sehr schwer, selbst aggressive Unkrautvernichtungsmittel bleiben oft völlig erfolglos. Ausreißen oder hacken hilft auch nichts, sondern wirkt eher gegenteilig. Geholfen hat mir folgender Trick: Breite Blätter mit Essig bepinseln, etwas Essig ins „Herz“, also direkt zwischen die Halmansätze tropfen. Schon kurz darauf trocknet die Quecke ein, auch die Wurzeln verdorren. Weil Essig aggressiv wirkt, darf er nur sparsam und sehr gezielt eingesetzt werden – also nur punktuell bei unerwünschten Pflanzen. Niemals flächig, niemals auf Wegen, Pflasterflächen, Einfahrten…

2 Gedanken zu “Quecken”

  1. Hallo Ich bin kein Gärtner kenne mich auch gar nicht mit Grünzeug aus. Kann ich denn Samen kaufen um Quecken auf dem Balkon aus zu sähen?

    • Ja, Queckensamen gibt es tatsächlich – am besten über spezialisierte Internetshops, einfach „Queckensamen kaufen“ googeln…

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