In einem Kinderbuch gefunden

herbst-ernteMir fällt beim Aufräumen ein Buch in die Hände, bei dem ich gar nicht anders konnte, als verträumt darin zu schmökern. Die Mumins, liebenswerte Fabelwesen mit Troll-Charakter und Nilpferd-Erscheinung. Ich habe sie geliebt, mag die Geschichten der Autorin Tove Jansson noch immer. Heute entdecke ich darin aber ganz neue Seiten, philosophische Gedanken:
„Der friedliche Übergang des Herbstes zum Winter ist keine schlechte Zeit. Es ist eine Zeit, in der man aufbewahrt und Vorräte sammelt, soviel man kann. Es ist schön, wenn man alles sammelt, was man ganz nah bei sich hat, seine Wärme und seine Gedanken, und wenn man sich weit innen einen sicheren Ort gräbt, wo man das verteidigt, was wichtig ist und kostbar und was man besitzt.
Dann können Kälte und Stürme und die Dunkelheit kommen, soviel sie nur wollen. Sie tasten über die Wände und suchen nach einem Eingang, doch alles ist verschlossen.
Und wer Vorsorge getroffen hat, sitzt drinnen, lacht in seiner Wärme und seiner Einsamkeit.“

herbst-im-mumintalSchön, oder? Mumin-Bücher gibt es immer noch, im Arena-Verlag.

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