Garten: Weihnachtliche Düfte

Garten: Weihnachtliche Düfte

Im Garten ist Ruhe eingekehrt. Überprüfen Sie, ob Ihre Beete noch gut eingepackt sind. Dann können Sie sich dem Blumenschmuck im Haus widmen – und zum Beispiel mit übriggebliebenen Kräutern einen duftenden Lichterkranz binden. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de

Gartenweihnacht:
• So manches Blatt, so mancher Zweig trägt ein Glitzerkleid.
• Den Rasen deckt ein dünnes Schneetuch.
• Schönes Nadelgrün bringt Frische.

Bauernregel:
Die Tage werden länger,
Weihnachten um einen Mückenschritt,
Neujahr um einen Hahnenschritt,
Dreikönig um einen Hirschensprung,
Lichtmess (2.2.) um eine ganze Stund.

Im Weihnachtsgarten
Nachdem ein wenig Schnee die Beete deckt und schmelzender Schnee die Erde dann auch tränkt, bleibt nur zu prüfen, ob auch alles gut eingepackt ist. Hat der Sturm im Advent vielleicht die Winterabdeckung gelockert oder abgehoben? Dann schnell wieder ersetzen, damit der Frost keinen Schaden anrichten kann.

Weihnachtsduft
Die längste Nacht ist vorbei! Damit ein duftend Licht aufgeht: Basteln Sie sich doch ganz schnell noch ein Windlicht mit Kräutern. Rosmarin und Lavendel gibt es noch, auch etwas Thymian oder Lorbeer lässt sich ernten. Aus kurzen Kräuterzweigen ist mit Hilfe von Myrten- oder Bouillondraht schnell ein schmales Kränzchen gebunden, das um ein großes Windlicht passt. Auch schön: In ein großes Glas ein kleineres mit Kerze stellen, in den Zwischenraum Blätter und kurz geschnittene Zweige stecken. Durch die Wärme der Kerze geben die Kräuter ihre Düfte frei.

Weihnachtsblüten
Christrosen standen schon vor dem Christfest in Blüte, gerne werden sie zu den Weihnachtstagen auch mal ins Haus geholt. Neue Zuchtformen von den eleganten Winterblühern sind recht unempfindlich und vertragen sogar zeitweilig Zimmertemperatur. Länger Freude hat man an den Blüten jedoch, wenn die Pflanzen eher kühl stehen. Eine langgestielte Blüte kann man sich auch in die Vase holen, dann unbedingt mit scharfem Messer schräg anschneiden und mit etwas Tannengrün oder kahlen Zweigen ins Wasser stellen.

Kennen Sie die?
Weihnachtsäpfel
Weihnachts- oder Winteräpfel nennen sich die Früchte von Apfelsorten, die man spät erntet und dann noch eine Weile einlagern muss, bevor sie genussreif werden. Sind sie dann auch noch rotbackig oder von rundum rot leuchtender Schale, schaffen sie es blank poliert oft sogar als Schmuck an den Weihnachtsbaum. Oft handelt es sich um alte Sorten, z.B. Goldparmäne, Glockenapfel, Rote Sternrenette oder auch den Roten Eiserapfel.

2 Kommentare
  • Danke für die Bauernregel. Jetzt weiß ich endlich wieder den genauen Wortlaut. 🙂

    Frohe Weihnachten!

    Doris

    23. Dezember 2011 um 19:42
  • Leider gab es kein Schnee dieses Jahr bei uns und der Garten nicht weiß bdesckt 🙁

    27. Dezember 2011 um 11:16

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