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Rosinen

Welche Bedeutung haben Rosinen im Advent? Man mag sie – oder man mag sie nicht. Aber die getrockneten Weinbeeren gehören einfach zur Weihnachtszeit. Da pickt sich so mancher die Rosinen heraus (d.h. schöpft den Rahm ab, reißt sich das Beste unter den Nagel, sichert sich die besten Stücke).

Ohne jetzt hier weiter über die Unterschiede zwischen Rosinen, Sultaninen, Korinthen oder Zibeben nachzudenken, was wäre ein Stollen ohne Rosinen?

Oder andere weihnachtliche Gebäcke wie Panettone, Rosinenplätzchen oder Rosinenstuten?

Der Weihnachtsmann – so jedenfalls nach Vorstellung der Engländer – bekäme ohne Rosinen seine Leibspeise Mince Pies nicht mehr. Ob er dann noch die Strümpfe füllen würde?

Auch „Ants on a log“ (Ameisen auf einem Baumstamm) könnten die Amerikaner nicht mehr genießen, also Staudensellerie mit Erdnussbutter und Rosinen. Sie könnten sich nur noch Weihnachtslieder von den „California Raisins“ anhören…

Ich lese lieber das Gedicht von Adolf Holst:

Ich wünsch mir was

Ich wünsch mir was!
Was ist denn das?
Das ist ein Schloss aus Marzipan
Mit Türmen aus Rosinen dran

Und Mandeln an den Ecken,
Ganz zuckersüss und braungebrannt
Und jede Wand aus Zuckerkand:
Da kann man tüchtig schlecken!

Und Diener laufen hin und her
Mit Saft und Marmelade,
Und drinnen, in dem Schlosse drin,
Sitzt meine Frau, die Königin,

Die ist aus Schokolade!

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