Neues Jahr, guter Vorsatz: Gesundheit stärken! Da hilft ein altbekanntes Küchenkraut – die Petersilie (Petroselinum crispum). Auch wenn die Petersilie gerade draußen nicht wächst, bekommt man sie in jedem Laden, bundweise oder im Topf. Zugreifen!

Superstar unter den Vitamin-C-Lieferanten! Übertrifft mit rund 150 mg pro 100 g Frischgewicht den von Zitronen ums Dreifache.
Petersilie hilft als mildes Aquaretikum, Blase und Nieren durchzuspülen. Damit sorgt sie ganz nebenbei dafür, dass die Pfunde leichter purzeln. Obendrein hat sie eine entgiftende Wirkung.
Petersilie enthält Flavonoide wie Apigenin und Myristicin, außerdem Carotinoide. Diese helfen, Entzündungen im Körper zu reduzieren.
„Petersilie macht zärtlich!“, heißt ein Spruch. Und sie hilft, nach alter Weisheit, dem Mann aufs Pferd, verleiht also nicht nur einem stattlichen Kerl wie Herakles echte Manneskraft. Man nennt sie daher auch Stehsalat, Geilwurz, Bockskraut oder neuerdings Viagra des armen Mannes.
Petersilie enthält reichlich Chlorophyll, das eine desodorierende Wirkung entfaltet – gut gegen Mundgeruch. Auch nicht ganz unnütz: Petersilie kann schon beim Kochen Knoblauch- und Zwiebeldünste in der Küche mildern.
Einen Bund Petersilie und 2-3 Knoblauchzehen hacken, in Olivenöl anbraten, mit etwas Weißwein ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen. Diese Sauce schmeckt – wenn man das richtige Mischungsverhältnis von Petersilie und Knoblauch erwischt – verblüffend ähnlich wie weiße Trüffel.
Petersilie ist nicht nur gut für die Suppe oder für Tabouleh, sondern ist auch eine Powerpflanze für die Schönheit, sie wirkt als Gesichtswasser (einfach einen starken Tee zubereiten und abgekühlt verwenden) gut bei fettiger und entzündlicher Haut erfrischend, feuchtigkeitsspendend und glättend.
Petersilie fördert die Verdauung, beugt Blähungen vor. Sie regt die Produktion von Magensaft und Gallensäure an, fördert die Durchblutung des Darms.

Mehr zur Petersilie: HIER im Blog

Fun Fact, least but not last: Den Namen Petersilie trägt auch ein Wildkraut, nämlich der Gundermann (Glechoma hederacea). Wegen der Würzkraft seiner Blätter hat sich diese Wildpflanze ihren Ruhm als Küchenkraut erworben, das der Garten-Petersilie kaum nachsteht – sie vielleicht sogar übertrifft.