Der 25. November ist Katharinentag. „Kathrein stellt den Tanz ein.“ oder „Kathrein schließt Bass und Räder ein.“, heißt es, weil anschließend die staade Zeit beginnt. Die stillen Tage, während derer nicht getanzt wird, dauert bis zum Dreikönigsfest. Auch die Natur stellt das Tanzen ein – doch es gibt noch ein paar Blumen, die sich selbst im Grau des Novembernebels noch wiegen und drehen. Etwa die Aster, auch Katharinenblume, Kathreinstock oder Kathrinchen genannt.

Wetterregeln für heute: „Wie Sankt Kathrein wird’s Neujahr sein.“ und „Wie das Wetter um Kathrein, wird auch der nächste Hornung sein.“ Ob es so kommt? Ich bin gerne optimistisch und freue mich an einem weiteren Katharinenkraut bzw. St. Katharina-Blümlein, dem Ruprechtskraut oder Stinkenden Storchschnabel (Geranium robertianum). Der lässt sich nicht verdrießen und zeigt hoffnungsfroh selbst in dieser dunklen und nebelverhangenen Zeit seine aufheiternden wie ermutigenden Blüten.