Gib den Bienen Futter!

Wen hat’s gewundert, dass das Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ so viel Unterstützung erhalten hat? Hoffen wir, dass jetzt alle eine vernünftige Lösung für die Zukunft unserer Natur finden werden! Doch keiner darf sich jetzt bequem zurücklehnen. Wir alle sind gefragt, die Artenvielfalt zu fördern und (nicht nur) Bienen zu retten. Fangen wir gleich damit an – im eignen Umfeld, im Garten, auf dem Balkon. Blühende Nektar- und Pollenspender sind derzeit wichtig, damit ausgehungerte Insekten gleich Nahrung finden. Neben Haselstrauch, Weidenkätzchen und Kornelkirschblüten sind zeitig im Jahr viele Zwiebelblüher optimal. Wie etwa die Sternhyazinthen (Chionodoxa luciliae, C. forbesii), auch Schneestolz oder Schneeglanz genannt. Das kleine Spargelgewächs ist nicht mal heimisch, sondern stammt aus Anatolien. Es ist aber schon so weit in unseren Gärten und Parks verbreitet, dass es wohl bald als „eingebürgert“ eingestuft wird. Bienen, Hummeln, Wespen, Wollschweber und Schwebfliegen finden in den hellblauen Sternblüten reichlich Nektar. Die kleinen Sternhyazinthen wachsen von ganz allein, werden mit den Jahren immer mehr und brauchen keinerlei Pflege – gut, oder?

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