Geschlossen!?

In Zeiten von Corona bleiben die Restaurants geschlossen, selbst Außengastronomie ist nicht. Nicht aufgrund von Pandemiebeschränkungen, sondern wegen Schlechtwetter öffnen Löwenzahnblüten ihren Blütenladen nicht – es kommen ohnehin kaum Gäste. Verständlich – aber was, wenn ich gerne Löwenzahnblüten für Küche oder Kosmetik hätte?

Dann muss ich den Löwenzahn eben überzeugen: mit viel Wärme und trockenen Verhältnissen. Ich pflücke schöne geschlossene Löwenzahnköpfe und stelle sie in eine Vase mit lauwarmem Wasser. Im Raum öffnen sie sich dann bald. Und schon kann ich Löwenzahnblütengelee oder Löwenzahnkörperbutter machen. Kann frisch serviert werden und hält die Haut schön straff. Sonne für den Körper und fürs Gemüt.

Nicht nur Löwenzahn, auch Ringelblume oder Gänseblümchen eignen sich für die Körperbutter

Löwenzahnkörperbutter? Geht sehr einfach. Kokosöl schmelzen, Löwenzahnblüten hineingeben (auf 500 g etwa 2 Handvoll), warm stellen und 24 Stunden ziehen lassen, dann abfiltern und wieder fest werden lassen. Zimmerwarme Sheabutter mit dem Handmixer aufschlagen, dabei Löwenzahn-Kokosöl mit einmischen (2 Teile Sheabutter plus 1 Teil Löwenzahn-Kokosöl). Nach Belieben noch ein paar wenige Tropfen ätherische Öle unterziehen. Ergibt eine fluffig-sahnige Körperbutter!

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