Gab’s beim letzten Waldspaziergang im Forstlichen Versuchsgarten in Grafrath am letzten Mittwoch. Nachdem alle Nocken im Nu aufgegessen waren, hat es wohl sehr gut geschmeckt. Hier das Rezept (als Vorspeise für 6-8, als Hauptspeise für 4 Personen):
600 g mehlig kochende Kartoffeln
50 g getrocknete Tomaten, in Öl, fein gehackt
1 große Handvoll fein gehackte Lindenblätter oder 50-80 g Lindenblattmehl
2 Eigelb
80-100 g Mehl (je nach Feuchtigkeit der Kartoffeln)
40 g geriebener Parmesan oder würziger Bergkäse
Salz, Pfeffer, Muskat
Olivenöl oder Butter zum Braten
Wildkräuter und Blüten zum Garnieren
Kartoffeln in der Schale garen, ausdampfen lassen, heiß pellen, durch eine Kartoffelpresse drücken und abkühlen lassen. Tomaten fein würfeln. Mit Lindenblättern/Blattmehl, Eigelb, Käse und Mehl unter die Kartoffelmasse geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Alles zu einem glatten, leicht klebrigen Teig verarbeiten. Mit zwei Löffeln Nocken abstechen oder mit leicht bemehlten Händen formen. In siedendem, aber nicht kochendem Salzwasser 5–6 Minuten ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen lassen. In Olivenöl oder Butter rundum goldbraun anbraten. Mit frischen Wildkräutern und Blüten garnieren.
Und dazu? Tomatensauce oder Ketchup, am liebsten selbst gemacht. Einen frischen Wildkräuter- oder Baumblättersalat, oder auch Gemüse. Passt auch gut zu Gegrilltem.