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Heimisch oder nicht?

In Fortführung des Pflanzenrätsels hier gleich noch eine Pflanze mit der Frage, ob diese in Deutschland heimisch oder als Neophyt einzustufen ist – was meint Ihr?

Gibt es mit rosaroten oder weißen Blüten – die Große oder Wald-Fetthenne (Hylotelephium telephium, früher Sedum telephium).

Wird sehr häufig in Gärten gepflanzt, meistens in überzüchteten, wesentlich prächtigeren und farbintensiveren Formen.

Ist wegen der späten Blüte bei Bienen und anderen Insekten sehr beliebt.

Bleibt bis tief in den Winter hinein zierend.

Und essen kann man die Fetthenne auch noch – siehe dazu den Beitrag hier im Blog „Mauerpfeffer, Tripmadam und Fetthenne“.

Heimisch oder nicht? Das glaubt kaum einer – ja, die Große Fetthenne kommt in Deutschland an trockenen Felsstandorte, an Waldrändern und auf Magerwiesen vor. Auf Floraweb.de lässt sich in der Verbreitungskarte nachschauen, wo.

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2 Kommentare zu „Heimisch oder nicht?“

  1. Interessant! Ich kannte unter dem Namen „Tripmadam“ eher die Felsen-Fetthenne (Sedum Rupestre). Dass die beiden Pflanzen zur selben Familie gehören, ist mir bisher noch nie aufgefallen (sie sehen ja schon recht verschieden aus)! Die Felsen-Fetthenne ist glaube einheimisch (auch wenn sie gern kultiviert wird). Die Wald-Fetthenne sieht irgendwie untypisch für unsere mitteleuropäische Vegetation aus (so große fleischige Pflanzen gibt es bei uns ja selten), darum würde ich darauf tippen, dass die Wald-Fetthenne ein Neophyt ist.

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    • Tripmadam ist Sedum rupestre bzw. Sedum reflexum! Die Große oder Wald-Fetthenne (Hylotelephium telephium) ist KEIN Neophyt, das steht auch im Artikel:
      „Heimisch oder nicht? Das glaubt kaum einer – ja, die Große Fetthenne kommt in Deutschland an trockenen Felsstandorte, an Waldrändern und auf Magerwiesen vor. Auf Floraweb.de lässt sich in der Verbreitungskarte nachschauen, wo.“

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