Geranien, Petunien, Fuchsien im Balkonkasten? Verbenen, Phlox, Seifenkraut im Gartenbeet? Geißblatt an der Pergola? Dann bestehen gute Chancen, dass an diesen Blüten viele Schmetterlinge zu beobachten sind.






Alle haben ihre Blüten auf einen Besuch von Faltern ausgerichtet, um die Tiere als Bestäuber in ihre Dienste zu locken. Es gibt Nektar, verborgen in schlanken Röhrenkelchen, und Blüten mit idealen Landeflächen für zierliche Schmetterlingsbeine.

Im Spätsommer, der bereits ins Land zieht, kommen gerne auch besonders auffällige Schmetterlinge zu Besuch: Taubenschwänzchen – die Kolibris unter den Faltern.

Die tagaktiven Schwärmer verharren im Schwirrflug vor den Blüten und bugsieren mit großer Präzision ihre langen Rüssel in die engen Kronröhren.

Verblüffend! Emsig, eifrig, unablässig saugen sie aus unzähligen Blüten süßen Blütensaft.

Die Weibchen legen ihre Eier Stück für Stück, jedes einzeln, an Labkräutern ab. Die daraus schlüpfenden hellgrünen Larven werden erstaunlich groß.

Wer etwas für Taubenschwänzchen tun möchte, sollte also neben den entsprechenden Falterblumen für die erwachsenen Tiere immer auch Futterpflanzen für die Raupen bereit halten, am besten Kletten-Labkraut, Wiesen-Labkraut, Wald-Labkraut und Echtes Labkraut.