Garten: Da geht schon was

Garten: Da geht schon was

Dolden_MilchsternWas jetzt grad auffällt:
Milchstern
Milchweiße Blüten in Sternform, der Name Milchstern (Ornithogalum) ist Programm. Die Zwiebelblumen eignen sich sehr gut für die Treiberei, ein bisserl Wärme und Wasser, schon schieben sich kräftige Blütenstiele in die Höhe. Nach dem heimischen, rahmfarben blühenden Dolden-Milchstern (Ornithogalum umbellatum), auch als Stern von Bethlehem bezeichnet, bietet der Handel den aus Südafrika stammenden Orangefarbenen Milchstern (Ornithogalum dubium) mit feuriger Blütenfarbe an. Und schneidet sich damit ins eigene Fleisch, denn angesichts der erstaunlich langen Blütezeit der Milchsterne besteht kein Bedarf an Nachschub, werden kaum frische Pflanzen verkauft – deshalb tragen Milchsterne auch die Namen „Gärtnerschreck“ und „Gärtnertod“ (und nicht daher, weil besonders in den Zwiebeln herzwirksame Giftstoffe enthalten sind).

Wetterspruch:
Der Simon (18.2.) zeigt mit seinem Tage,
der Frost ist nicht mehr lange Plage.

Geranien entblaetternGeranien „aufwecken“
Ihre Geranien sind wahrscheinlich bereits aus dem Dornröschenschlaf erwacht und beginnen fröhlich zu treiben. Dann auf zum Frühjahrsputz: Schneiden Sie alle Blätter weg, selbst wenn die noch so schön sind. Stutzen Sie alle Triebe knapp über einer Knospe bis auf etwa 3 Blattknoten, aber nicht kürzer als 10-15 cm. Nehmen Sie die Pflanzen aus den Gefäßen, schütteln Sie alte Erde ab und topfen Sie in frisches Substrat um. Je mehr Feinwurzeln dabei erhalten bleiben, desto besser wachsen Geranien weiter. An einen hellen, jedoch nicht vollsonnigen und mild temperierten (16-18 °C) Ort stellen. Leicht gießen, aber erst ab Ende März gdüngen.

HochbeeteGartenprojekt der Woche: Hochbeet in Schuss bringen
Noch ist Zeit zum Hochbeet-Bau! Bestehende Hochbeete werden für die Saison vorbereitet. Winterschutzdecken werden entfernt. Die Erde hat sich gesetzt, es muss aufgefüllt werden. Dazu die obere 10 cm starke Schicht herausnehmen, mit reifer Komposterde bis 15 cm unter den Rand auffüllen. Abgetragene Erde fein zerkrümeln und wieder obenauf schichten. Kohlrabi und Frühkraut sind kältefest, ertragen sogar leichten Nachtfrost, und können schon ausgesät werden. Radieschen und Rettiche wachsen unter einer Vliesabdeckung schon gut. Kältetolerante Kräuter wie Thymian, Bohnenkraut oder Oregano pflanzen.

Alles auf Aussaat
Schon bald kommt was auf Sie zu: Saatzeit! Dafür alles parat? Mini-Gewächshaus, Aussaatschalen und Töpfe gründlich reinigen, Saatgefäße (recyclingfähig: Obst- und Gemüseschalen, Joghurtbecher, Tetrapacks, Eierkartons) und Aussaaterde besorgen, Saatgut prüfen.

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