Aktuelle Tipps für Gärtner

Aktuelle Tipps für Gärtner

Gartenwetter wo 2Meine aktuellenTipps für Gärtner können Sie jede Woche neu lesen, und zwar beim Online-Angebot des Bayerischen Rundfunks unter Ratgeber Garten. Hier die gerade aktuelle Ausgabe:

Wenn draußen im Garten nichts wächst, können Sie drinnen Sprossen ziehen – ganz einfach im Glas oder der Keimbox. Balkon- und Kübelpflanzen müssen in ihrem Winterquartier regelmäßig Frischluft bekommen. Und Knospen und junge Bäume im Garten sollten Sie vor gierigen Nagern schützen.

Bauernregel:

St. Paulus (15.1.) kalt mit Sonnenschein, wird das Jahr wohl fruchtbar sein.

Keimlinge Mungbohnen mit KeimglasTreiben Sie an!

Wenn draußen nicht viel los ist und schon gar nichts wächst, dann lassen Sie es doch auf Ihrer Fensterbank sprießen. Sprossen ziehen ist jetzt eine willkommene Alternative. Mungbohnen, Buchweizen, Linsen, Alfalfa, Radieschen, Rettich, Rauke, Brokkoletti, Rotkohl, Bockshornklee – die Auswahl ist groß. Die Samen kommen in ein Glas oder eine Keimbox und müssen täglich mit frischem Wasser gespült werden. Schon nach wenigen Tagen können Sie „ernten“, knackige, schmackhafte und sehr gesunde Keimlinge, die vor Vitaminen und bioaktiven Substanzen nur so strotzen.

Wintergarten Lueften

Raus mit dem Mief!

Frische Luft tut gut, auch Zimmerpflanzen und vor allem Kübel- und Balkongewächsen im Winterquartier. Lüften Sie regelmäßig die Räume. Viel frische Luft beugt Krankheiten und Schädlingsbefall vor. Wie für Wohnräume gilt auch für Keller, Speicher, Treppenhaus oder andere Orte das Prinzip, kurz und kräftig zu lüften. Öffnen Sie Fenster und/oder Türen für 5-10 Minuten, bis die gesamte Raumluft ausgetauscht ist. Vermeiden Sie aber Zugluft und achten Sie darauf, dass die Pflanzen nicht direkt im eisigen Luftstrom stehen.

Nix mit Nagen

Schnee und Eis treibt hungrige Wildtiere in die Nähe der Gärten. Hasen und Kaninchen, Rehe, vor allem aber Wühlmäuse und Rötelmäuse halten sich an Grün- und Rosenkohl, an der Rinde junger Obstbäume, an Triebspitzen, an Zwiebeln und Knollen schadlos. Bedecken Sie Gemüse mit Vlies, sichern Sie Stämmchen mit Drahtgeflecht oder Plastikmanschetten, hängen Sie Wolle oder Watte in die Spitzen von Koniferen. Wühlmäuse werden am besten mit Fallen gefangen, Köder wie saftige Rüben oder Selleriestücke nehmen sie jetzt besonders gerne an.

Zitronatzitrone Buddhas HandKennen Sie die?

Zitronatzitrone `Buddhas Hand´

Im aktuell großen Zitruspflanzenangebot bei Gärtnereien eher selten ist dieses Gewächs: Die Zitronatzitrone `Buddhas Hand´ (Citrus medica var. sarcodactylis). Sie trägt skurrile Früchte. Die Schale ist sehr dick, darunter kaum Fruchtfleisch. Man kann aus ihnen höchstens Zitronat herstellen, sie aber sonst kaum genießen. Doch ihr Duft, wunderbar süß und blumig, macht das mehr als wett. Die Pflanze möchte es gerne warm, sie darf anders als die meisten anderen Zitrus-Arten im Winter sogar im Zimmer stehen, solange es dort hell ist. Im Frühjahr kommt sie ins Freie an eine warme, sonnige Stelle.

1 Kommentar
  • Gut, dass du mich daran erinnerst, liebe Karin. Ich werde umgehend eine handvoll Samen in mein dreigeschossiges Sprossengefäß rieseln lassen.

    Viele Grüße – Renat

    16. Januar 2010 um 13:09

Einen Kommentar schreiben

X