Weiter geht es mit Namen für Gewächse, die einen zum Schmunzeln bringen. Auf A folgt B:

Bammellocken –> Fuchsie:
Erklärt sich angesichts der Blüten von selbst. Auch Glöckerlstock, Bermbelchen, Klunker, Lady’s Eardrops oder Pendant d’oreille beziehen sich darauf.

Bauernschinken –> Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris):
Rein aus dem Vergleich der kleinen Früchte mit einem Schinken.

Bettschisser –> Sumpfdotterblume (Caltha palustris):
Wie viele weitere Pflanzen, die eine wassertreibende und abführende Wirkung haben, aber auch als Gemeinschaftsname mit dem Löwenzahn, weil der ebenso üppige, leuchtend gelbe Blütenköpfe trägt.

Bicki-Backa –> Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis): Keiner weiß (mehr), woher diese Bezeichnung kommt, ebenso wie Pipelpapeln oder Pitschepatsch.

Bratwurststrauch –> Wald-Geißblatt (Lonicera periclymenum):
Das Geißblatt trägt auch den weithin bekannten Namen Jelängerjelieber. Je länger die Triebe, desto mehr Blüten, je mehr Blüten, desto intensiver der Duft, je mehr Duft, desto länger möchte man bei ihm verweilen und je länger zwei beieinander im Duft bleiben, desto länger währt die Liebe. Was hat das jetzt mit Wurst zu tun? Nicht mehr und nicht weniger, als dass Bratwurststrauch eine scherzhafte Bezeichnung für das Geißblatt ist – gemäß dem rheinischen Witz: „Was ist die Bratwurst für eine Blume? Jelängerjelieber.“