Blüte Tag

Sammelwut

Endlich, endlich ist das Wetter wieder mal so, dass man was sammeln kann - Flockenblumen, Witwenblumen, Skabiosen, Margeriten. Endlich sind die wieder schmackhaft, weil sie doch etwas Sonne abbekommen haben. Also raus und die Mahlzeiten bereichern, mit würzigen Wildkräutern. Sammelwütig bin aber nicht nur ich...

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Garten: Man müsste den Sommer herbeizaubern können

QuitteDas Wetter ist ja alles andere als garten- und gärtnerfreundlich. Trotzdem kann man sich doch mal ausgiebig um die Sommergewächse kümmern, Tomaten und Basilikum. Im Gartenrezept diese Woche: Kräuterbutter, denn die Kräuter wollen mal abgeerntet werden. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Quitte
Kirschen, Birnen, Äpfel sind verblüht, da öffnet die Quitte erst ihre Knospen: rosa überhaucht, fein duftend. Quittenbäume gelten als selbstfruchtbar, brauchen also keinen zweiten Baum ihrer Art in der Nähe. Für die Bestäubung sorgen Bienen, die sich am Nektar der Blüten laben. Hoffentlich finden sie auch in diesem kühlen Jahr zu den Quitten.

Bauernregel:
Juni muss den Ausschlag geben
für den künft’gen Erntesegen.

Garten: Ostern einläuten

NarcissusVom Eise befreit…? Goethes Osterspaziergang möge sich bewahrheiten. Gute Laune machen aber grüne Bräuche, bunte Sträuße, niedliche Blümchen und – diese Woche im Gartenrezept: Frühlingswilder Salat. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Osterglocken
Unter diesem Namen sind vor allem die goldgelb blühenden Trompetennarzissen bekannt. Sie hat sich dieses Jahr ein wenig verspätet, wird wohl kaum noch bis zum Osterfest läuten. Osterglocken nennt man aber auch Märzenbecher, Schachbrettblumen, Himmelsschlüssel, Buschwindröschen oder Küchenschellen – weil all diese Blumen gemeinhin um Ostern herum blühen. Heuer kommt der Titel Osterglocke wohl eher dem Schneeglöckchen zu.

Bauernregel:
Wenn es an Karfreitag regnet,
gibt es den ganzen Sommer über große Trockenheit.

Apfelfreuden

Rotbackig lockten sie gerade noch von den Zweigen, schon duften sie im Haus: Äpfel. Vielerorts hat’s auch dieses Jahr wieder eine Apfelschwemme gegeben, da darf man ein paar dieser beliebten und vielseitigen Früchte ruhig als Augenschmaus verwenden. Damit die Natur bei Ihnen Wurzeln schlägt: Eine Reihe im Bayerischen landwirtschaftlichen Wochenblatt – von Henriette Dornberger und mir.

Garten: Auf in den Sommer

Schon blühen die Pfingstrosen, und auch andere farbenfrohe Vorboten des Frühsommers zieren Gärten, Terrassen und Balkone. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Der Sommer kündigt sich allmählich an:
• Pünktlich zu Pfingsten blühen die Pfingstrosen.
• Schneebälle tragen teller- oder ballförmige Blüten zu Hauf.
• Robinien, Blauregen und Goldregen lassen üppige Blütentrauben baumeln.
• Rhododendren und Azaleen stehen blütenreich aufgeputzt.

Bauernregel:
Wenn’s an Pfingsten regnet,
wird keine Frucht gesegnet.

Garten: Mähen, schneiden, ausputzen

Noch ist Hochsommer – wenigstens auf dem Kalender. Nach wie vor wächst, gedeiht und grünt es im Garten: höchste Zeit, die Blumenrabatten auszuputzen. Freunde englischer Rasenkultur sollten jetzt besonders oft Hand an den Mäher legen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Fängt der August mit Donner an,
er’s bis zum End nicht lassen kann.

Garten: Stechen, zupfen, ziehen!

Wohl und Wehe liegen im Garten nahe beieinander: Wer sich an schönen Blumen erfreuen und reich ernten will, muss ran. Das Unkraut muss weg. Also, stechen, zupfen und ziehen Sie, was das Zeug hält, dann werden Sie reich belohnt. Meine wöchentlichen Gartentipps auf br-online.

Bauernregel:
Lorenzi (10.8.) gut,
einen schönen Herbst verheißen tut.

Garten: Ist denn schon wieder Spätsommer?

Die Erdbeersaison geht dem Ende zu, die Ebereschen erfreuen das Auge bereits mit ihrem Fruchtschmuck: Dezente Zeichen, dass der Höhepunkt des Sommers überschritten wurde und der Spätsommer begonnen hat. Frühäpfel und Mirabellen können schon geerntet werden. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Wenn’s schön ist auf St. Jakobs Tag (25.7.),
viel Frucht man sich versprechen mag.

Mierchen, mein Mierchen

Vogelmiere liebe ich sehr, denn dieses anspruchslose Kräutlein wächst, blüht und gedeiht bei mir das ganze Jahr über. Wenn nicht im Garten, dann zumindest draußen in weiter Flur. Mein Mierchen deckt mir hübsch den Boden ab, wandert bei mir in den Salat, färbt Suppen herrlich grün, bereichert Gemüse, schmückt Butterbrote. Sie ist leicht zu erkennen – wirklich?
Was sind denn eigentlich die typischen Kennzeichen der Vogelmiere? Kann man sie mit anderen Kräutern verwechseln? Vieleicht gar mit ungenießbaren oder giftigen? Noch lange nicht alles, was auf den ersten Blick wie Vogelmiere aussieht, ist auch eine…

Garten: Es wächst!

Endlich, die Sonne wurde dieses Frühjahr schon gesichtet. Die Pflanzen reagieren prompt. Der Gärtner ist jetzt aber nicht nur im Garten gefragt. Auch die treibenden Orchideen auf der Fensterbank müssen versorgt werden: umtopfen, wässern, mit neuer Erde und Substrat versorgen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Gertraud (17.3.) den Garten baut.

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