Zum ersten Mai

Zum ersten Mai

Henriette Dornberger verrät die schönsten Ideen: Zum ersten Mai mit Maiglöckchen!

Hier ihre Anleitung:

„Wenn man Maiglöckchen sucht, dann springt einem das Blattgrün entgegen, bevor man die Blumenperlen entdeckt. Zart und schüchtern  wirken die einzelnen Blütenstiele, ich habe immer das Gefühl, dass sie sich im Blattwerk verstecken. Bei dieser Dekoration habe ich bewusst die Blätter als Schutz der Maiglöckchenblüten arrangiert.“

Maiglöckchen festlich gekleidet

Ein Glaswürfel als Behältnis wird mit 1/3 Wasser gefüllt.
Einige Perlen sollen die Blütenglocken im Wasser widerspiegeln.
Nun die Blätter einrollen und in das Glasgefäß stellen.
Um etwas Struktur in die maigrünen Blätter zu bekommen und sie optisch aufzuhellen,  die ersten Funkienblätter aus dem Garten nehmen und ebenfalls tütenförmig rollen.
Die Vase füllt sich mit Blättern.
Nun die zarten Blütenstiele der Maiglöckchen dazwischen stecken.
Vielleicht noch ein duftiges Band, und das Arrangement kann auf eine festliche Mai-Tafel gestellt werden.
Selbstverständlich lässt sich auch eine runde Vase zum Maiglöckchentanz verführen.

Tanzen Sie fröhlich in den Mai!

Maiglöckchen und die Blümelein

Maiglöckchen läutet in dem Tal, das klingt so hell und fein,
so kommt zum Reigen allzumal, ihr lieben Blümelein!

Die Blümchen, blau und gelb und weiß; Sie kommen all herbei,
Vergißmeinnicht und Ehrenpreis und Veilchen sind dabei.

Maiglöckchen spielt zum Tanz im Nu und alle tanzen dann.
Der Mond sieht ihnen freundlich zu, hat seine Freude dran.

Den Junker Reif verdroß das sehr, Er kommt ins Tal hinein;
Maiglöckchen spielt zum Tanz nicht mehr. Fort sind die Blümelein.

Doch kaum der Reif das Tal verläßt, da rufet wieder schnell.
Maiglöckchen auf zum Frühlingsfest und leuchtet doppelt hell.

Nun hält’s auch mich nicht mehr zu Haus; Maiglöckchen ruft auch mich.
Die Blümchen gehn zum Tanze aus, zum Tanzen geh auch ich!

Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

1 Kommentar
  • Maria Herrler
    Antworten

    Kleine Grazien lassen bitten…, die Maiglöckchen

    Mit Gespür für Zurückhaltung und Natürlichkeit possiert Henriette die zarte Glockenpracht. Ihre fähigen Hände fangen den Vorsommer ein und lassen die süße Melodie der kleinen weißen Glocken ertönen.
    Danke für die wunderbare Idee.

    3. Mai 2011 um 16:45

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