Wie im Paradies

Eva wusste schon, wie sie Adam rumkriegt. Im Paradies. Womit? Na, mit Äpfeln. Und ich fühlte mich wie im Paradies, bekam ich doch letzte Woche vom Obst- und Gartenbauverein in Mallersdorf-Pfaffenberg einen Korb voller wunderbarer Äpfel geschenkt – wohlgemerkt, Äpfel alter Sorten! Herrlich – herzlichen Dank dafür! Fragt sich nur, was ich alles daraus mache… Hat jemand einen Tipp?

Danke auch an Kräuterpädagogin Angela Marmor, erste Vorsitzende des Vereins, dass sie mich für einen Vortrag eingeladen hat. Mehr von Angela Marmor – übrigens begeisterte Brotbäckerin und beneidenswerte Besitzerin eines großen Gartens sowie von vielen alten Obstbäumen – gibt auf ihrem Blog: www.lustaufunkraut.de

10 Gedanken zu “Wie im Paradies”

    • Super Idee, geht schnell und schmeckt bestimmt! Ich werde das Rezept mal mit Dinkelvollkornmehl ausprobieren. Oder einen Teil des Mehls durch geriebene Nüsse ersetzen? Ach, da fällt mir ein… ich habe da noch einige Bucheckern, wär doch mal einen Versuch wert, oder?

      Gemüse außer Rand und Band, Dein kleiner Horrorgarten gefällt mir sehr gut, liebe Anja. Obwohl es wirklich kein Horror ist, in Deinen Rezepten zu schmökern. Bischofsmütze trifft Nudel, katholisch vegetarisch – einfach köstlich. Ich würde „Nudel“ noch durch Strozzapreti (Priesterwürger) ersetzen…

  1. Bei diesem Anblick läuft mir das Wasser im Mund zusammen, liebe Karin. Sehen saftig und knackig aus … die Früchtchen … 🙂

    Liebe Grüße
    Renate

  2. Ein Vorschlag für eine pikante Variante
    – Leber Berliner Art –

    Äpfel mit Zwiebelringen in Butter andünsten und mit viel Dost oder Majoran, etwas Salz und Pfeffer abschmecken und auf die kurz gebratene Leber (am besten Lammleber)geben. Dazu Kartoffelbrei gemischt mit gedünsteten Äpfeln – ein GEDICHT!

    Liebe Grüße aus Edt
    Karin Müller

  3. Standart bei uns ist Apfelkuchen mit Rührteig, bei einer so reichhaltigen Auswahl wie auf dem Bild wäre es ein sehr abwechslungsreicher Kuchen.

    VG Waltraud

  4. Wie wäre es mit Bratapfel-Walnuss-Aufstrich?

    Apfel in kleine Würfel schneiden in karamellisiertem Zucker andünsten, mit Rum ablöschen, wenig Wasser dazu, mit gemahlenem Ceylon-Zimt und Nelkenwurz und Vanillemark würzen und mit gehackten Walnüssen mischen. Evtl. Zitrone und Zucker dazugeben kurz aufkochen lassen und noch heiß in saubere Gläser füllen.
    Schmeckt einfach äpfelig-gut!

    Bratapfel-Strudel:
    Dieser Aufstrich passt auch gut in einen Hefestrudel. Süssen Hefeteig ausrollen, Füllung aufstreichen und einrollen. Mit Milch bestreichen, gehen lassen und backen.

    Variation: Bratapfel-Schnecken:
    Gefüllte Hefeteigrolle in Scheiben aufschneiden. Auf ein Backblech geben, gehen lassen, mit Milch bestreichen und backen.

  5. Das freut mich aber, wenn ich solche Begeisterung mit unseren Alten Apfelsorten auslösen konnte! Sie können sich natürlich auch einfach „durchessen“ und die Aromen einzeln genießen…. Heißt es doch „One apple a day keeps the doctor away“ in einem alten englischen Spruch….
    Mein Lieblingsapfelkuchenrezept hab ich grad auf meine Homepage http://www.lustaufunkraut.de eingestellt. Der Aufwand lohnt! Am allerbesten schmeckt dieser Kuchen mit der Sorte „Jakob Fischer“, aber die haben wir schon alle verzehrt bzw. mit anderen zusammen in Saft umgewandelt.
    Liebe Grüße und weiterhin fröhliches Schlemmen!

    • @Alexia: Danke für die Rezepte – werde alles ausprobieren!
      @ Angela: Die Begeisterung hält an, jeden Tag wird ein (manchmal auch mehr) Apfel gegessen, nein gustiert, verkostet, genossen! Wer sollte da noch krank werden?
      Deshalb hier noch ein Gedicht:

      Lob dem Apfel

      Eines musst Du stets Dir merken,
      wenn Du schwach bist: Äpfel stärken!

      Äpfel sind die beste Speise
      für zuhause, für die Reise,
      für die Alten, für die Kinder,
      für den Sommer, für den Winter,
      für den Morgen, für den Abend,
      Äpfel essen ist stets labend.

      Äpfel glätten Deine Stirn,
      bringen Phosphor ins Gehirn,
      Äpfel geben Kraft und Mut
      und erneuern Dir Dein Blut.

      Darum Freund, so lass Dir raten:
      Esse frisch, gekocht, gebraten
      täglich ihrer fünf bis zehn.

      Wirst nicht dick, doch jung und schön,
      und kriegst Nerven wie ein Strick.

      Mensch – im Apfel liegt Dein Glück!
      (Georg Wilhelm Otto von Ries)

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