Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Ein Gedicht: Dicke Bohnen

Dicke BohnenWarum gibt es eigentlich kaum noch Dicke Bohnen? Das seit Urzeiten angebaute Gemüse ist in der Versenkung verschwunden, von Busch-, Prinzess-, Bobby-, Stangenbohnen verdängt. Weil sie falsch serviert werden? Weil kaum noch jemand weiß, wie man die Hülsenfrüchte zubereitet? Weil Saubohne, Pferdebohne, Puffbohne nicht gerade schmeichelhafte und verlockende Namen für ein edles Gemüse sind? Ich jedenfalls halte die Fahnen für diese eiweißreiche Kost hoch!

Alle für Deutschland: Fahnen hoch

Fußball, ist ja sonst nicht so mein Ding - aber wenn doch Deutschland im Finale der WM in Brasilien steht? Dann müssen alle hinter der Mannschaft stehen und die deutsche Fahne hoch halten. Statt der Fähnchen an Autos, statt der Spiegelüberzieher, statt Perücken oder Schminke...

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Garten: Sommer lass grüßen

Schmuckkoerbchen 3Der Garten ist gut gegossen, die Regentonnen sind voll, da kann doch der Sommer wieder kommen! Meine wöchentlichen Gartentipps, auch auf www.br.de.

Pflanze der Woche:
Schmuckkörbchen
In weiß, rosafarben oder purpurrot schweben die Blüten an langen Stielen über fiedrigem Laub, die Schmuckkörbchen oder Kosmeen (Cosmos bipinnatus) blühen. So eifrig, wie sie über viele Wochen bis zum Frost immer neue Knospen ansetzen, so unkompliziert sind Schmuckkörbchen in der Pflege. Ein sonniger Platz, lockere Erde, nur ab und an mal etwas gießen, düngen nicht nötig. Niedrige, buschig wachsende Sorten sind ideal für Kästen und Kübel. Die hochwüchsigen, bisweilen fast mannshohen Formen zieren Beete, gerne lässt man sie sich an Zäunen anlehnen.

Bauernregel:
Wie`s Wetter am Siebenbrüdertag (10.7.),
es sieben Wochen bleiben mag.

Was wächst da wohl?

????????????Lotte Rauchbauer, Kräuterpädagogin aus dem Burgenland, schickt mir Fotos, auf denen vor Bäumen und hinter Gräsern eine prächtige Pflanzengruppe zu sehen ist. Was da wohl wächst? Mal näher hin gehen.

Sex, nicht nur auf der Wiese

BluemchensexWie war das doch gleich mit Bienchen und Blümchen? Höchst spannend, die Beziehung… Zur Sache, Blümchen! Wer mehr über das Liebesleben der Pflanzen wissen will, sollte in die Trauttmannsdorfer Gärten in Meran /Südtirol gehen. Blümchensex – eine botanische Aufklärung: Die Sonderausstellung läuft noch bis 15.11.2014. Ein MUST für Botanikfreaks, aber nicht nur für die.

Radieschen mal anders

Radieschen SchotenVon wegen Knollengemüse, jetzt gibt es Radieschen als Fruchtgemüse! Obwohl Radieschen frei übersetzt kleine Wurzel bedeutet, schmecken nicht nur die Speicherknollen, sondern auch die Blüten, Blättchen und Schoten. Probieren kann nur, wer seine Radieschen – nein, nicht von unten anguckt – wachsen lässt.

Garten: Erntezeit

Polsternachtkerze Oenothera missouriensisPflanze der Woche:
Nachtkerze
Aus den amerikanischen Prärien wurden Nachtkerzen (Oenothera) bereits im 17. Jahrhundert in europäische Gärten eingeführt. Heute trifft man viele dieser Wildstauden verwildert entlang von Bahndämmen, an Böschungen oder auf Brachflächen an. Nachtkerzen erobern sich ihren Platz als Zierpflanzen in den Gärten gerade wieder verstärkt zurück, dank ihrer Blühfreude. Aber auch weil sie genügsam und pflegeleicht sind, zudem mit dem Klimawandel gut zurechtkommen. Neben schwefelgelb blühenden Formen gibt es auch solche mit rosafarbenen (Oenothera speciosa ‚Siskiyou‘) und weißen (Schneenachtkerze, O. speciosa ‚Alba‘) Blüten. Aus den schwarzen Samen wird das kostbare Nachtkerzenöl gepresst, das in Kosmetik wie in der Heilkunde Verwendung findet.

Bauernregel:
Ist’s zu St. Kilian (8.7.) schön,
werden viele gute Tage vergeh‘n.

Wildes Brot

Wildes BrotNach „Urlaubsküche“ nun „Wildes Brot“, meine liebe Kollegin Katharina Bodenstein schreibt echt schöne Bücher! Da knistert es feurig aus den Seiten, da duftet es herzhaft zwischen den Buchdeckeln, dass es eine wahre Freude ist. Katharinas Liebe zum Brot, zum Rühren, Kneten, Formen und Backen spürt man in jeder Zeile. 

Kleiner Baum ganz hoch

Salix herbacea Krautweide (Salix herbacea): Minima inter omnes arbores – der kleinste unter den Bäumen, so kategorisierte Carl von Linné diesen besonderen Baum. Er kam mir auf über 2000 m Höhe in den Alpen vor die Linse. Besser: Ich musste die Linse tief hinab bewegen, zu diesem Zwerg!

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