Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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„Veilchen-Eier“

Veilchen SamenAus Blüten entwickeln sich Früchte, in denen Samen reifen. In den Samen schlummern die neuen Pflanzenkinder. Die Pflanzenmutter schickt sie samt Wegzehrung und „Wiege“ hinaus in die Welt. Bei Veilchen öffnen sich die Kapseln, darin finden sich Samen, die bei genauem Hinsehen an winzige Eier erinnern, jedenfalls mich.

Küchlein, Küchle, Kiacherl – natürlich mit Holler

HollerkiacherlDer Schwarze Holunder (Sambucus nigra) beginnt weiß zu blühen, der Sommer ist da! Dieses Jahr beginnt er schon zeitig im Mai. Diese Zeit prägt eine besondere Spezialität, es gibt Hollerkiacherl, Holunderblüten in Teig ausgebacken. Welch ein Genuss. Und nur in dieser einen kurzen Saison zu haben. Vielleicht auch gerade deshalb eine so begehrenswerte Speise?

Behandschuht oder mit bloßen Händen?

Gerade ist viel Kontakt mit Erde angesagt, junge Pflanzen müssen in die Balkonkästen, Gemüse ins Beet, Stauden in die Rabatte. In der Erde zu wühlen, ist ein besonderes Gefühl. Erdung! Aber leider leiden darunter auch die Hände, die Haut wird rau und trocken, die Fingernägel...

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Garten: Licht und Luft

Lichtnelke 1Sensibelchen dürfen jetzt raus. Empfindliche Pflanzen wie viele Balkonblumen, Tomaten, Kürbisse und Bohnen dürfen Sie jetzt ins Freie entlassen. Verfolgen Sie aber aufmerksam den Wetterbericht. Kommt (noch) ein Wettereinbruch müssen Sie handeln! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Rote Lichtnelke
Eine Wildblume mit viel Eleganz, die Rote Lichtnelke (Silene dioica), für naturnahe Gärten bestens geeignet. An sonnigen bis halbschattigen Stellen auf nicht zu trockenem Boden, z.B. am Rasenrand, vor der Hecke oder auf dem Rabattenstreifen, sorgt die heimische Pflanze für viel Farbe und Schwung. Nicht nur bei Schmetterlingen ist sie ungemein beliebt!

Bauernregel:
März trocken, April nass,
Mai lustig von beiden was,
bringt Korn in’n Sack
und Wein ins Fass.

Fruchtgenuss

WollmispelnKannte ich bislang nur von italienischen Märkten, jetzt habe ich sie auch hier entdeckt: Nespoli oder Mispeln, auch als Wollmispel oder Loquat bezeichnet  (Nicht zu verwechseln mit den im Herbst reifenden Mispeln – Mespilus germanicus). Die etwa pflaumengroßen Früchte stammen von einem immergrünen, kleinen Baum namens Eriobotrya japonica, heimisch in China und seit Ende des 18. Jahrhunderts im Mittelmeerraum angebaut.

Blütenmeer

Der Bärlauch blüht! Die Blätter schmecken schon nicht mehr, aber die Blüten sind eine Wucht. Dieses Jahr habe ich vor allem die Stiele als Delikatesse entdeckt. Die dreikantigen Blütenstiele fein hacken und wie Schnittlauchröllchen verwenden...

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Es kräht im Lilienbeet

LilienhaehnchenAn Lilien, Maiglöckchen, Kaiserkronen oder Küchenzwiebeln entdeckt man – hoffentlich nicht, denkt jeder Gärtner – solch knallrot gefärbte Käfer: Lilienhähnchen. Ihren Namen haben sie, weil sie erstens an Lilien vorkommen, zweitens wie ein Gockel krähen können.

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