Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Der Giersch im Gedicht

GierschKaum zu glauben: Der Giersch hat dem Lyriker Jan Wagner mit seinem Band „Regentonnenvariationen“ in diesem Jahr zum Leipziger Buchpreis in der Kategorie Belletristik verholfen. Giersch as its best!

Garten: Projektarbeiten

Zwiebel_IrisFrisch entdeckt:
Zwiebel-Iris
Leuchtend blaue Farbtupfer im Garten, neben all den gelben Krokussen und weißen Schneeglöckchen – das zieht den Blick magisch an: Zwiebel- oder Zwerg-Iris (Iris reticulata) gehören zu den ganz frühen Kostbarkeiten im Vorfrühlingsgarten. Frostige Nächte machen den eleganten Blütenschönheiten nichts aus, in der warmen Märzensonne strahlen sie tagsüber umso kräftiger.

Wetterregel:
Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen.

Her mit dem Giersch!

Rundum nützlich ist er der Giersch! Giersch abmähen, das Schnittgut ergibt hervorragenden Mulch. Klein geschnitten und über Nacht in Regenwasser angesetzt dient Giersch zum Düngen, der Sud als Flüssigdünger für Blumen und Gemüse, die Pflanzenreste wiederum zum Mulchen. Zur Jauche vergoren ist Giersch genauso wertvoll...

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Würzig-grünes Bärlauchbrot

Baerlauchbrot

Grün und aromatisch duftend zum Auftakt: Das Küchen-Rendezvous „Bärlauch trifft Brennnessel“ startete mit einem deftigen Brot, einem Bärlauchbrot. Das ist ganz schnell gerührt und gebacken, braucht nicht einmal eine Stunde!

Liebe deine Feinde!

Wennst Krieg führst gegen den Giersch, hast schon verloren. Besser: Waffenstillstand! Giersch schmeckt wie Petersilie. Ein Pesto aus jungen Gierschblättern, Kürbiskernen, Olivenöl und Bergkäse – fein zu Nudeln! Oder als Gemüse gedämpft mit ein paar Zwiebeln und Kirschtomaten. Giersch ist Superfood – nicht nur im...

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Der schon wieder!

Kaum freust dich übers frische Frühlingsgrün, sprießt im Garten Ärger. Ja Kreuzbirnbaum unter der Hollerstauden, der Giersch ist da! Die grüne Pest, wie wirst denn die bloß los… Jäten? Ja, wenn du sehr ausdauernd und sehr hartnäckig bleibst, gibt er vielleicht mal auf, der Giersch. Besser...

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Garten: Frühling!

Sibirischer BlausternFrisch entdeckt:
Blaustern
Sobald der erste Frühlingshauch durch den Garten zieht, blitzt es auch blau auf: Der Sibirische Blaustern (Scilla siberica) zeigt seine fast azurblauen Glöckchen. Das Zwiebelgewächs wird auch Nickende Sternhyazinthe genannt. Beim Zweiblättrigen Blaustern (Scilla bifolia) bleibt das Blau der Blütensterne heller, diese Art ist in den Auwäldern entlang der Donau noch ab und an zu bewundern, ist nach Artenschutzverordnung besonders geschützt, darf also keinesfalls gepflückt werden. Für den Garten eignet sich ohnehin der robustere und kälteverträglichere Sibirische Blaustern besser.

Wetterregel:
Wenn’s einmal um Josephi (19.3.) is’,
so endet der Winter g’wiß.

Couscous mit Rote Bete-Mayo

Mit ein wenig Phantasie lässt sich ganz raffiniert kochen: Da war noch Couscous übrig. Und was gibt's obendrauf? Eine Mayonnaise aus Roten Beten. Dafür zwei weich gekochte Rote Bete pürieren, 2 Esslöffel scharfen Senf und 1 Esslöffel Weißweinessig dazu. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alles...

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Veilchen und Ameise 2

Gestern war's die Kurzversion, heute folgt die lange der Geschichte vom Veilchen und der Ameise. Einfach nur auf den Titel klicken. Gesprochen von Simone Kellner. Welche gefällt denn besser? Ich freue mich über Kommentare und Rückmeldungen!...

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