Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Worte zum Wald

Der Wald: In seinem Wort und Namen hallt noch ein leises Echo wie aus Paradiesesfrühe, schwingt noch mit ein Nachklang aus goldener Zeit, da die Welt noch stiller war als heute und das Lied der Wipfel noch vernehmlicher. Friedrich Schnack (1888-1977)...

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In Reih und Glied

Polytrichum communeWenn ich mich ab und zu in Zwergenkleinheit versetze, entdecke ich draußen immer wieder Neues. Hier zum Beispiel eine Weihnachtsbaumplantage, in mehreren Terrassen im Gebirge. 

Lob des Herbstes

Der Herbst, der heute gibt und nimmt, Bald uns erfreut, bald uns verstimmt, Er soll uns dennoch wohlgefallen, Weil er’s doch gut meint mit uns allen. Wir wollen uns für seine Gaben, Woran wir uns erfreu’n und laben, Recht dankbar alle Zeit erweisen, Und wollen ihn freudig loben und preisen. August Heinrich Hoffmann...

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Verkehrte Welt?

Wenn Eichen Äpfel tragen, so liegt das weder am Klimawandel noch an Gentechnik. An den Unterseiten der Eichenblätter findet man derzeit kugelige Gebilde, bisweilen hübsch rot gefärbt - wie kleine Äpfel. Es sind Gallen, durch Eiablage der Gewöhnlichen Eichengallwespe hervorgerufen. In dem "Äpfelchen" entwickeln sich die...

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So blau, blau, blau…

Nein, nicht wie der Enzian, sondern wie Schlehen! Blitzeblau rufen die Wildfrüchte nach erntenden Händen. Dieses Jahr hängen die Sträucher übervoll, die Zweige biegen sich bis zum Boden. Da darf man ruhig zugreifen. An einem schönen, sonnigen Tag rausgehen und in aller Ruhe pflücken. Innerhalb...

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Natürlich schön

Dipsacus fullonumNatur, wie schön in jedem Kleide!
Auch noch im Sterbekleid wie schön!
Sie mischt in Wehmut sanfte Freude,
Und lächelt tränend noch im Gehen.
Du, welkes Laub, das niederschauert,
Du Blümchen, lispelst: Nicht getrauert!
Wir werden schöner auferstehn!

Und hier das gesamte Gedicht von Johann Heinrich Voß:

Garten: Beste Zeit

Herbstaster rosaPflanze der Woche:
Herbstastern
Niedrige Kissenastern (Aster dumosus), hohe Raublatt- (Aster novae-angliae) und Glattblattastern (Aster novi-belgii) sind aus unseren Gärten nicht mehr wegzudenken. Ihre farbintensiven Blüten in Weiß, Rosa, Rot, Blau und Violett wetteifern mit dem bunten Herbstlaub. Alle diese Astern stammen aus Nordamerika, werden seit dem 18. Jahrhundert in Mitteleuropa kultiviert und sind teilweise sogar ausgewildert. An einer sonnigen Stelle auf gutem Gartenboden blühen die Stauden bis tief in den Herbst hinein.

Bauernregel:
Im Oktober viel Nebel auf der Höh‘,
bringen im Dezember oft viel Schnee.

Frühlingsgefühle

Ja ist denn schon wieder Frühling? Draußen blühen - man traut seinen Augen kaum - viele Frühlingsblüher, z.B. Veilchen und Schlüsselblumen. Die haben wohl den Sommer als Winter empfunden und sind jetzt dankbar für den goldenen Oktober....

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