Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Apfelkinder

Apfelkinder RingHenriette Dornberger ist eine besondere Frau. Immer wieder fallen ihr wunderbare Dinge ein – ganz natürlich! Diesmal sind ihr die unreifen Früchtchen vom Apfelbaum in die Hände gefallen. Besser gesagt, sie hat sie vom Boden aufgeklaubt. Und schon dürfen die Apfelkinder am Baum wieder Ringelreihen tanzen. Aber es wäre nicht Henriette, wenn ihr nicht noch viel mehr in den Sinn käme, mit den Äpfelchen…

Spinat mal wild und bunt

Wilder SpinatSpinat? Gut und schön, aber wilde Kräuter sind mir für ein Spinatgemüse viel lieber. Die meisten wachsen sogar direkt in meinem Garten, ohne dass ich mich groß drum kümmern müsste. Ich muss sie nur dulden. Und schwupps, sind sie in meiner Küche: Guter Heinrich, Brennnesseln, Giersch, Malven, Franzosenkraut. Ab damit in die Pfanne, ruckzuck ist ein Spinatgemüse fertig.Schnell auf dem Tisch, mit ein paar Kartoffeln oder zu Risotto sogar eine volle Mahlzeit. Überdies vegan zubereitet, alles aus der Heimat – saisonal und regional verfügbar.

Garten: Johanni – Jahreshöhepunkt

Echtes Johanniskraut kPflanze der Woche:
Johanniskraut
Rund 450 Arten umfasst die Gattung der Johanniskräuter, eine davon hat es zu großem Ansehen gebracht: Das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum). Mit seinen von durchscheinenden Öldrüsen wie punktiert erscheinenden Blättern und den gelben, nach Zerreiben wie blutend wirkenden Blüten gilt es als eine der mächtigsten Heilpflanzen. Jageteufel, dieser alte Name erzählt davon, dass die Pflanze Dämonen in die Flucht schlagen kann – also Krankheiten zu heilen vermag.

Bauernregel:
Bis Johanni (24.6.) wird gepflanzt,
ein Datum, das dir merken musst.

Wandpflanzgarten

Auch mal eine Idee: Kräuter und Blumen statt Nägeln und Schrauben. Wozu ein Sortier- und Aufbewahrungssystem aus dem Baumarkt, konzipiert für Werkstätten, nicht alles taugt. Zu besichtigen in den Weihenstephaner Gärten in Freising, wo dieses Jahr in der Kleingartenanlage mobile Pflanzsysteme im Mittelpunkt stehen....

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Ein Kraut mit Finesse

KohlrabischnitzelDas Ruprechtskraut (Geranium robertianum) begeistert mich immer wieder mit seiner Zartheit. Sein Name Stinkender Storchschnabel wird ihm nicht gerecht, denn stinken tut’s nun wirklich nicht. Im Gegenteil, die jungen Blätter passen super in eine Sauce, gerade recht zu Schnitzeln aus Gemüse.

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