Karin Greiners Pflanzenlust-Blog

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Frau Holle – und wie ging’s weiter?

HolunderDiplom-Lehrgang NaturCoach in Salzburg, Abschlussprüfung 2014, Vorstellung der Seminararbeiten. Als Letzte (Zufall?) ist Veronika Urtl an der Reihe. Sie hat eine Geschichte mitgebracht. Eine selbst verfasste Fortsetzung vom allbekannten Märchen der Gebrüder Grimm „Frau Holle“. Veronika hat mir erlaubt, ihre Geschichte hier auf meinem Blog wiederzugeben. Das tue ich mit großer Freude, ab heute in mehreren Etappen. Denn die Geschichte ist wirklich begeisternd. Auf geht’s:

Pflanzenwissen der einfachen Leut‘

Buch Pepi OnkelDie Kräuterpädagogin Eunike Grahofer aus Waidhofen an der Thaya (Waldviertel/Niederösterreich) geht hinaus zu den einfachen Leuten ihrer Heimat. Sie trifft den Pepi Onkel, Gerlinde aus dem Burgenland und den Naturburschen Georg. Und hört ihnen genau zu…

Garten: Los jetzt noch

Pampasgras klPflanze der Woche:

Pampasgras
Silberweiß recken sich die Blütenwedel vom Pampasgras (Cortaderia selloana) in die Höhe. Ursprünglich heimisch in der Pampa, der Grassteppe Südamerikas, gehört das Ziergras zu den auffälligsten Gartengestalten vom Spätherbst bis tief in den Winter. Ein sonniger und warmer Standort mit gut durchlässigem, fruchtbarem Boden ist nötig, damit sich das Pampasgras wohlfühlt. Es leidet schnell unter Winternässe, deshalb ist Schutz unerlässlich. Werden die Blätter locker wie zu einem Tipi zusammengebunden, der Horst mit trockenem Laub angeschüttet und mit Reisigzweigen umsteckt, kann Nässe außen ablaufen, das Herz der Pflanze bleibt geschützt.

Bauernregel:
„Wie’s Wetter an Leonardi (6.11.) ist,
bleibt’s bis Weihnachten gewiss.“

Liköre selbst gemacht

Likoeransatz TraubenkirschenEin Schnäpschen in Ehren, kommt oft gelegen. So ein edler Willi oder Obstler ist eine Delikatesse. Wenn der selbst gebrannt ist, erst recht. Nur: Selber brennen darf und kann nicht jeder. Aber einen Likör ansetzen, das gelingt immer. Und begeistert Gäste, wird ein wunderbares Mitbringsel oder Weihnachtsgeschenk.

Garten: Auf- und abräumen

LampionblumePflanze der Woche:
Lampionblume
Tomate, Kartoffel und Kapstachelbeere sind mit der schmucken Lampionblume (Physalis alkekengi) nahe verwandt, allesamt Nachtschattengewächse. Erst spät im Herbst fallen die anspruchslosen, zum Wuchern neigenden Pflanzen durch ihre Früchte ins Auge: Eingehüllt in leuchtend orangerote, laternenartige Hüllen reifen Beeren in Kirschgröße. Sie halten sehr lange, lassen sich gut trocknen. Über die Genießbarkeit herrscht Uneinigkeit. Während die einen sagen, dass die Beerenfrüchte im Lampion leichte Giftstoffe enthalten, die Magen und Darm reizen, berichten andere über Wohlgeschmack und gute Verträglichkeit. Paracelsus empfahl die Früchte zur Durchspülung der Nieren und Blasenstärkung, vor allem bei Gicht und Rheuma.

Bauernregel:
Wenn‘s zu Allerheiligen schneit, dann lege deinen Pelz bereit.
Regnet‘s aber an diesem Tag, viel Schnee im Winter kommen mag.

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